Statistik: Immer mehr Tote durch Lungenkrebs und Diabetes


Im Jahr 2011 gab es mehr als 54 Millionen Todesopfer weltweit. 30 Prozent von ihnen starben an Herz- Kreislauf- Erkrankungen. Der größte globale Killer ist weiterhin der Tabakkonsum. Auf ihn gehen immerhin 10 Millionen Tote. Lungenkrebs und Diabetes sind weltweit auf den Vormarsch.

Durch zu wenig Sport und durch unsere ungesunde Lebensweise schädigen wir unseren Herz- Kreislauf. Daraus resultieren unzählige Herz- Kreislauf- Erkrankungen an denen im Jahr 2011 auf der ganzen Welt 17 Millionen Menschen gestorben sind. Insgesamt gab es im Jahr 2011 54,6 Millionen Todesfälle. Somit starben 30 Prozent an Herz- Kreislauf- Erkrankungen.

Gut sieben Millionen Menschen starben an einem Herzinfarkt. 6,2 Millionen erlagen einem Schlaganfall, das gab die Weltgesundheitsorganisation WHO jetzt in einem Bericht bekannt. Immer mehr Menschen sterben zudem an Lungenkrebs und Diabetes. Für nicht übertragbare Krankheiten waren 2011 zwei Drittel aller Todesfälle verantwortlich. 2000 waren es noch 60 Prozent.

1,5 Millionen Tote durch Lungenkrebs

Zu den häufigsten nicht übertragbaren Krankheiten zählen Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Diabetes, Krebs und chronische Lungenerkrankungen, so die WHO in ihrem Bericht vom Montag weiter. Für 25 Prozent aller Todesfälle waren Infektionskrankheiten, Krankheiten rund um die Schwangerschaft und Geburt, Infektionen und Ernährungsmangel verantwortlich. An Verletzungen starben neun Prozent.

Die WHO sieht mit großer Besorgnis, dass immer mehr Menschen an nicht übertragbaren Krankheiten sterben. So verursachte Lungenkrebs 1,5 Millionen Todesfälle in 2011, was 2,7 Prozent aller Todesfälle entspricht. 2000 waren es noch 1,2 Millionen Todesfälle. An Diabetes starben 1,4 Millionen, was 2,6 der Toten entspricht, 2000 waren es eine Millionen Opfer.

1,6 Millionen Aidstote

Als vermeidbare Ursache für die meisten Todesfälle sieht die WHO das Rauchen. Tabakkonsum ist einer der größten globalen Killer, so die WHO in einer Stellungnahme. Durch Tabakkonsum kommt es zu Herz- Kreislauf- Erkrankungen, Lungenerkrankungen und zu Lungenkrebs, so die WHO. Insgesamt gehen 10 Millionen Tote auf das Konto von Tabakkonsum.

An der unheilbaren Krankheit Aids starben immerhin noch 1,6 Millionen Menschen, 2005 waren es hier noch 2,2 Millionen Menschen. Die meisten Aidstoten gibt es weiterhin in Afrika. 70 Prozent der Aidstoten leben südlich der Sahara. Die geringere Zahl an Aidstoten geht auf besser HIV- Tests und bessere Versorgung mit Medikamenten zurück, so die WHO.

15 Millionen Frühgeburten

Gestiegen ist hingegen die Zahl der Verkehrstoten. Pro Tag sterben etwa 3500 Menschen durch Unfälle. 2011 waren es 1,3 Millionen Tote weltweit. Die Lebenserwartung eines Kindes, dass 2011 geboren wurde liegt bei durchschnittlich 70 Jahren. Die häufigste Todesursache bei Kindern ist eine Frühgeburt. Weltweit werden jedes Jahr 15 Millionen Babys vor der 37 Schwangerschaftswoche geboren.

Die Komplikationen die zu einer Frühgeburt führen, verursachen pro Jahr etwa eine Million Sterbefälle bei Babys. Nach Ansicht der WHO könnten zwei Drittel dieser Kinder durch einfache und preiswerte medizinische Mittel gerettet werden.

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