Statistik: Herz- Kreislauferkrankungen in NRW Todesursache Nummer 1


Die meisten Menschen im Bundesland in Nordrhein- Westfalen sterben auf Grund einer Herz- Kreislauf- Erkrankung. Aber auch an Krebserkrankungen sterben immer mehr Menschen, wie das Statistische Landesamt erklärte.

Jeder vierte Todesfall geht auf Krebserkrankungen zurück. Doch damit steht Krebs nur auf Platz zwei der Krankheiten mit den meisten Todesfällen. Deutlich mehr Menschen sterben weiterhin an Herz- Kreislauf- Erkrankungen.

Im Bundesland Nordrhein- Westfalen zum Beispiel starben im vergangenen Jahr etwa 189.000 Menschen. Mehr als 70.000 von ihnen starben auf Grund einer Herz- Kreislauf- Erkrankung wie das Statistische Landesamt von NRW jetzt mitteilte. Wie das Landesamt betonte, gingen 37 Prozent der Todesfälle auf eine Herz- Kreislauf- Erkrankung wie den Herzinfarkt zurück.

Mehr Frauen sterben durch Herz- Kreislauf- Erkrankungen

In NRW scheinen aber mehr Frauen als Männer an Herz- Kreislauf- Erkrankungen zu sterben. Laut dem Bericht des Landesamtes starben 41 Prozent der Frauen und etwa 33 Prozent der Männer im vergangenen Jahr an einer Herz- Kreislauf- Erkrankung.

27 Prozent der Todesfälle ging auf wiederkehrende Krebserkrankungen zurück. An ihnen starben etwa 51.500 Menschen. Ungefähr 30 Prozent von ihnen starben am Magen- Darm- Krebs. 23 Prozent starben an einer Krebsform, die die Atemorgane angriff. 19 Prozent starben infolge einer Krebserkrankung, die die Genitalien befiel.

Zwei Prozent mehr Tote durch Krebserkrankungen

Bei den Krebserkrankungen musste das Bundesamt eine Erhöhung der Todesfälle um zwei Prozent registrieren. Was die Krebserkrankungen in den Atmungsorganen angeht, sterben hier doppelt so viele Männer wie Frauen, so das Landesamt.

Diese Krebsformen stellen mit 8,5 Prozent auch dritthäufigste Todesursache in NRW, wiederkehrende Krebserkrankungen sind hier nicht miteinberechnet. Immerhin 16.100 Menschen aus NRW starben an dieser Krebsform. An der Krebsform die den Verdauungstrakt des Menschen befiel, starben knapp 9000 Menschen in NRW.

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