Schottische Wissenschaftler erfinden gesunde Pizza


Zwei Wissenschaftler aus Schottland haben die erste vollkommen gesunde Pizza entwickelt. Ein großer Supermarkt hat inzwischen auch Interesse an dem Produkt bekundet. So verwendet die Pizza ausschließlich gesunde Zutaten und liefert 30 Prozent der der Mineralstoffe und Vitamine, die ein Mensch pro Tag benötigt.

Pizza zählt zu den Lieblingsessen der Deutschen. Aber leider gehört sie auch zum Fastfood und ist somit alles andere als gesund. Doch dass es auch anders geht zeigen jetzt Wissenschaftler aus Schottland. Den Angaben der Forscher zufolge soll die Pizza sogar sehr gesund sein. Das hat die Pizza in erster Meeresalgen und anderen Zutaten zu verdanken.

Alle Tiefkühlpizzen sind Junkfood

Im Vorfeld analysierte der Ernährungswissenschaftler der Universität Glasgow, Professor Mike Lean, die herkömmlichen Pizzen. Sein vernichtendes Urteil: Alles Junkfood. Doch nicht nur die Pizza aus dem Supermarkt schneidet bei dem Experten schlecht ab, auch andere Produkte aus den Supermarktregalen erhielten alles andere als gute Noten.

Die Wissenschaftler untersuchten im Rahmen einer Studie Mahlzeiten aus den fünf größten Supermärkten Schottlands. Viele Speisen enthielten viel zu viel Salz und gesättigte Fettsäuren, die ein normaler Mensch nicht an einem Tag oder gar über längere Zeit aufnehmen sollte. Die Nährstoffe die der menschliche Körper hingegen wirklich braucht, konnten die Forscher in den Speisen jedoch nicht entdecken.

30 Prozent der Vitamine und Mineralstoffe enthalten

Aus diesem Grund machten es sich die schottischen Wissenschaftler zu ihrer Aufgabe eine gesunde Pizza zu entwickeln, die sämtlichen Ansprüchen einer gesunden Ernährung gerecht werden. Zudem enthält eine Pizza mindestens 30 Prozent der Mineralstoffe und Vitamine die ein Mensch pro Tag benötigt.

Nun musste die Pizza nur noch bei der Bevölkerung getestet werden. Daher stellten die Forscher ihre neue Kreation auf den Glasgower Wissenschaftsfestival vor. Dort verköstigten sowohl Kinder als auch Erwachsene die Pizza. Gut 80 Prozent der Testpersonen empfanden die Pizza für mindestens gut oder gar besser als die herkömmlichen Pizzen aus dem Supermarkt.

Interesse an der Pizza bekundet

Damit hätten die schottischen Wissenschaftler eindrucksvoll bewiesen, dass es mit einfachen Zutaten, wie Ananas, Hähnchen und Schinken, problemlos möglich ist eine gesunde Pizza zu kreieren. Außerdem verwendeten sie auch andere Zutaten für den Pizzateig. Hier wurden Meeresalgen verwendet. Die enthalten deutlich weniger Natrium, aber dafür mehr Jod und Vitamin B12.

Außerdem verwendeten sie rote Paprika in der Tomatensoße um den Vitamin-C-Gehalt zu erhöhen. Des Weiteren enthält jede Pizza Magnesium, Kalium, Vitamin A und Folat. Ein Supermarkt in Schottland signalisierte bereits Interesse an der neuen und gesunden Pizza. Als nächstes wollen sich die Wissenschaftler an Curry und Fish und Ships versuchen.

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