Psychische Störungen bei Kindern müssen früh behandeln


child looking depressedSchon viele Schulkinder haben psychischen Probleme. Doch diese Probelme beginnen schon bei vielen Vorschulkindern und können selbst im jungen Alter gut behandelt werden. Nur bei ADHS sollten Eltern shr vorsichtig sein, denn ADHS bringt große sozial Konsequenzen für den nachwuch mit sich.

Nicht nur erwachsene Menschen, sondern auch immer mehr Kinder leiden unter psychischen Problemen. Gerade Störungen wie ADHS, Depressionen und Ansgt werden besonders in Schulen zu einem ganz großen Problem. Nach aktuellen Meinungen von vielen Experten können diese Probleme schon deutlich viel früher erfolgreich behandelt werden.

Zehn Prozent der Vorschulkinder von psychischen Problemen betroffen

Neu veröffentlichten Studien zufolge haben ungefähr zehn Prozent der Vorschulkinder klinisch relevante psychische Probleme, also solche mit Beeinträchtigungen und hohem Leistungsdruck. Das reicht von psychischen Störungen wie ADHS über Essstörungen, exzessiven Schreien, post- traumatischen Belastungsstörungen bis hin zu Autismus.

Die Rate ist bei Vorschulkindern ungefähr genauso stark wie bei schulpflichtigen Kindern und jungen Erwachsenen. Eltern sollten in begründeten Fällen als ersten Schritt mit ihrem Kinderarzt sprechen. Die zuständigen Erzieher oder Frühförderstellen sollten bei psychischen Auffälligkeiten von Kindern auf jeden Fall eine Vorstellung in einer Psychiatrie anregen.

Zu wenige Zentren für junge Patienten in Deutschland

In einigen wenigen Fällen kommen die Eltern sogar von allein, leider gibt es in Deutschland nicht genügend Zentren, die auf Behandlung von jungen Menschen spezialisiert sind, wie etwa die Unikliniken in Leipzig oder Homburg. Experten gehen aber davon aus, dass die Angebote in Zukunft wachsen werden. Der erste Schritt bei psychischen Problemen mit Kindern ist immer das Gespräch mit einem Mediziner. Dieser entscheidet dann, ob es sich um ein psychische Erkrankung handelt und ob sie behandelt werden muss.

In vielen Fällen reicht aber schon eine umfassende Beratung durch den Kinderarzt aus. In den meisten Fällen gibt es dann Elterntraining, Elterngruppen und Elterninteraktionstraining. Hat der Nachwuchs schon das Alter von mindestens vier Jahren erreicht, können auch Einzeltherapien mit dem Kind durchgeführt werden. Außerdem gibt es auch bei psychischen Erkrankungen bei Kindern eine Faustregel: Je jünger der Nachwuchs, desto wichtiger die Arbeit über die Eltern und mit den Eltern.

Vorsicht bei der Erkrankung ADHS

Auch bei psychischen Problemen gilt, je früher, desto besser. Wie bei vielen anderen Krankheiten auch, sollte man auch bei diesen Erkrankungen früh schauen und auch früh in sein Kind investieren. Dadurch lassen sich viele Probleme und spätere Folgen fast komplett ausschließen. Bei einer Diagnose von ADHS sollten Eltern hingegen aber sehr vorsichtig sein. Diese psychische Störung kann man frühestens ab einem Alter von drei Jahren erst feststellen.

Gerade für junge Kinder hat die Krankheit ADHS weitreichende soziale Konsequenzen, die Probleme mit Freunden des Kindes, Eltern oder Erzieher mit sich bringen können. Auch ein Ausschluss aus dem Kindergarten stellt keine Seltenheit dar.

Bei einer Behandlung von der Krankheit ADHS sollte die Eltern- Kind- Therapie auf jeden Fall durchgeführt werden. Erst wenn diese Maßnahme nichts fruchtet und der Nachwuchs über vier Jahre alt ist, kommen entsprechende Medikamente infrage.

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