Schönheitsoperationen: Intimkorrekturen, Botox & Co


Der in jüngerer Zeit feststellbare Trend zur Selbstoptimierung des eigenen äußeren Erscheinungsbildes hält weiterhin an. Viele Menschen definieren sich verstärkt über ihr Äußeres. Entspricht dieses nicht den eigenen Erwartungen, oder denen des Umfeldes muss es entsprechend angepasst werden.

Da die Bezeichnung „Schönheitschirurg“ in Deutschland nicht geschützt ist, kann im Prinzip jeder niedergelassene Arzt derartige Eingriffe vornehmen.

In der Vergangenheit standen hier  Eingriffe wie Brustvergrößerung oder Nasenkorrektur im Vordergrund. Einer neuen Umfrage zufolge steht nun die Behandlung mit Botox fast an der Spitze der Beliebtheitsskala.

Botox ist ein Nervengift

Botulinum (Markenname „Botox“) ist chemisch gesehen ein Neurotoxin, also ein Giftstoff, welcher die Signalübertragung der Nervenzellen hemmt. Es eignet sich jedoch zur Behandlung mimisch bedingter Falten. Bekanntestes Beispiel sind die sogenannten „Krähenfüße“ neben den Augen, auch unter dem freundlicheren Ausdruck „Lachfältchen“ bekannt. Durch häufig wiederkehrende Bewegungen entstehen Fältchen in der Haut. Diese lassen sich durch Botox vorübergehend glätten. Eine Maßnahme zu der vornehmlich Frauen greifen.

Auch Männer lassen ihr Aussehen optimieren

Auch Männer unterziehen sich heute kosmetischen Eingriffen. In erster Linie handelt es sich um Lidstraffungen.  Der Anteil der Männer liegt bei um die 10 Prozent.

Klassiker und Newcomer

Weiterhin beliebt sind neben den schon genannten „Klassikern“ weiterhin die Fettabsaugung und das Facelifting.  Ein noch junges Feld ist die „Intimkorrektur“.  Hierbei handelt es sich z.B. um eine Veränderung des Aussehens der weiblichen Genitalien. Ein eher selten durchgeführter Eingriff ist die Gesäßvergrößerung (bei beiden Geschlechtern); nein, letzteres ist kein Scherz.

Akademikeranteil bei Schönheitschirurgie hoch

Auffallend ist, dass Schönheitsoperationen nicht ausschließlich von jungen Menschen in Anspruch genommen werden, sondern auch von älteren. Das Durchschnittsalter liegt bei 41 Jahren.

Die plastische Chirurgie wird von allen Gesellschaftsschichten in Anspruch genommen.  Der Anteil der Akademiker liegt bei einem Drittel, immerhin die Hälfte der Patienten hat eine abgeschlossene Ausbildung.

Gründe vielfältig

Die Gründe für einen kosmetischen Eingriff sind vielfältig. Teils geht es darum, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen, jünger zu wirken, oder um ein verbessertes Lebensgefühl. Ein häufiger Grund ist auch, im Berufsleben dynamischer zu wirken, insbesondere in den Chefetagen.

Dies sind jedoch nur die vordergründigen Ursachen. Meistens geht es auch um tiefer liegende Beweggründe.

 

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