„Legal Highs“: 28 Substanzen für Designerdrogen sind verboten


Am Donnerstag dieser Woche hat das Bundesgesundheitsministerium 28 der bekanntesten Designerdrogen verbieten lassen. In einer Mitteilung kündigte die Drogenbeauftrage auch an, weitere Designerdrogen verbieten zu wollen. Diese Drogen führen fast immer zu schweren gesundheitlichen Folgen.

Schon in der Vergangenheit hatten wir des Öfteren über sogenannte synthetischen Designerdrogen berichtet. Sie tragen so harmlose Namen wir Badesalz oder auch Lufterfrischer. Doch nun ist die Herstellung, der Handel und der Besitz der „Legal Highs“ offiziell verboten. Seit Donnerstag der laufenden Woche sind genau 28 dieser neuen bewusstseinsverändernden Drogen in das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.

Somit sind diese Substanzen seit dieser Woche illegal. Laut einer aktuellen Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums vom vergangenen Donnerstag handelt es sich um synthetische Derivate des Amphetamins, Piperazins, Cathinons, Kokains und synthetische Cannabinoide.

Des Weiteren werden auch flüssige Tlidin- Medikamente mit schneller Wirkstofffreisetzung dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt, allerdings mit einer halbjährigen Übergangsfrist, wie es in der Mitteilung der Drogenbeauftragen Mechthild Dyckmans heißt. Mit dieser neuen Regelung soll dem Missbrauch ein Riegel vorgeschoben werden.

Zudem warnte die Drogenbeauftrage der Bundesregierung vor dem Konsum dieser berauschenden Mittel, da sie mit unkalkulierbaren gesundheitlichen Risiken verbunden seien. Aus diesem Grund ist auch ein hartes Vorgehen gegen diese Substanzen notwendig, so die Drogenbeauftragte in einer Stellungnahme.

Das Verbot ist zudem ein großer Schritt im Kampf gegen die Drogensucht. Außerdem kündigte sie an, weitere Substanzen der immer wieder neuerfundenen Designerdrogen zu verbieten. Bei den bewusstseinsveränderten Drogen handelt es sich in erster Linie um chemische Abwandlungen bekannter Stoffe.

Der Konsum dieser Drogen ist führt fast immer zu schweren Gesundheitlichen Folgen. Die Symptome sind zum Beispiel Hefiges Erbrechen, Übelkeit, Herzrasen, Orientierungsverlust und Kreislaufversagen. Zudem können diese Drogen auch zur Ohnmacht führen und es können Lähmungserscheinungen auftreten. Fast jede dieser Drogen führt zu Warnvorstellungen.

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