Lecker und ungesund: Wie schädlich Zucker wirklich ist


Süßigkeiten gibt es viele in der heutigen Zeit. Doch Süßigkeiten sind nicht gerade gesund. So stecken in vielen Süßigkeiten verschiedene Arten von Zucker, die aber nicht als süß eingeordnet werden. Auch die Süßigkeiten verändern sich. Die neusten Kreationen werden jedes Jahr auf der Süßwarenmessen in Köln vorgestellt.

Dass zu viel Zucker schädlich für den Körper sein kann, sollte in der Zwischenzeit jeder bemerkt haben, doch nicht immer ist der Zucker in Lebensmitteln auch zu erkennen. Zucker kann unserem Körper gleich zweifach schaden, zum einen verursacht er Karies und zum anderen macht er dick, weil er viele Kalorien enthält.

Kinder sollten nicht zu viel Süßes essen

Besonders gefährlich sind Getränke mit hohem Zuckergehalt, wie zum Beispiel Cola. Angeblich soll Zucker auch das Risiko steigern an Diabestes zu erkranken, doch diese Hypothese ist umstritten. Besonders bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu viel Süßes essen.

Zum einen gewöhnen sie sich zu schnell an die Süße, zum anderen kann es dadurch schon zu Zahnschäden und Übergewicht kommen, was sich nicht so schnell beheben lässt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt daher, dass Zucker weniger als zehn Prozent der täglichen Nahrung ausmachen sollte.

Zucker beim Backen halbieren

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit vertritt allerdings die Ansicht, dass es keine ausreichende Datengrundlage gibt, um eine Obergrenze des täglichen Zuckergehalts festlegen zu können. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt wiederrum Lebensmittel mit mehrere Zuckersorten nur gelegentlich zu verzehren.

Auch zuckerhaltige Getränke sollten nur hin und wieder zu sich genommen werden, heißt es weiter. Auch beim Backen sollte nicht zu viel Zucker verwendet werden. Wie die Verbraucherorganisation Foodwatch betont, sollte die angegebene Menge des Zuckers halbiert werden. Kekse und Kuchen hätten selbst dann noch ausreichend Süße.

Auch synthetische Stoffe können süß machen

Doch Zucker ist nicht gleich Zucker, unter dem Begriff Zucker werden unterschiedliche Stoffe zusammengefasst. Zucker kann aus Pflanzen gewonnen werden. Für den handelsüblichen Zucker werden in erster Linie Zuckerrüben und Zuckerrohr verarbeitet. Zucker lässt sich allerdings auch aus vielen weiteren Pflanzen gewinnen.

Um Lebensmittel süß zu machen können auch Honig und synthetisch hergestellte Stoffe verwendet werden. Es gibt auch Süßigkeiten die zuckerfrei angeboten werden, zu ihnen gehören Bonbons und Kaugummi. Ihre Süße erhalten sie dann von so genannten Zuckeraustauschstoffen. Zwar sind diese Zahnfreundlicher, dennoch haben sie ein großen Mengen eine abführende Wirkung, wie Foodwatch warnt.

Über 70 Begriffe für Zucker

Auch die Light- Produkte sind nicht immer eine Alternative, denn light bedeutet nicht zwangsläufig, dass weniger Zucker enthalten ist, hier hilft aber ein Blick auf die Zucker- Zutatenliste. Dies ist aber ein schwieriges Unterfangen, denn es gibt verschiedene Arten von Zucker und Süßungsmitteln.

Diese werden nicht unter Zucker geführt. Sondern unter Begriffen wie Maltodextrin, Lactose und Glucose. Aber auch hinter dem gesund klingenden Namen Apfelsüße verbirgt sich nichts anderes als Zucker. Laut einer Studie der Verbraucherzentralen gibt es mittlerweile über 70 Begriffe für Zucker.

Blick auf die Nährwerttabelle hilft weiter

Alternativ kann auch ein Blick auf die Nährwerttabelle des Produkts geworfen werden. Hier wird Zucker immer als Unterkategorie der Kohlenhydrate ausgewiesen. Die Prozentzahl zeigt wie viel Zucker sich in dem Produkt verbirgt, auch wenn Zucker gar nicht auf der Zutatenliste steht.

Der Aufdruck der Nährwerttabelle ist schon seit einigen Jahren Pflicht in Deutschland. Verbraucher sollten allerdings auch berücksichtigen, dass sich in vielen Lebensmittel Zucker befindet, wo man es gar nicht vermutet, zum Beispiel Ketchup.

Ein Kommentar
  1. artman_arthur@live.de'

    Arthur

    29. Januar 2014 at 09:02

    Nach und nach kommen die Wahrheiten über Zucker ans Licht, aber was nützt das? Auf Zigarettenschachteln steht beispielsweise, dass Rauchen einen tötet, aber trotzdem rauchen die Raucher weiter. Die Lebensmittelindustrie vergiftet seine Kunden mit den verschiedensten Zusatzstoffen in Lebensmitteln, immer mit der Absicht des maximalen finanziellen Ertrags.Ich persönlich traue mich nur max. 5% der Lebensmittel zu kaufen, die in den Läden angeboten werden, da in den restlichen 95% Mittel enthalten sind, die dem Kunden schaden sollen und ihn abhängig von dem Produkt und dauerhungrig machen sollen. Ich mag es mir nicht ausmalen, welche gesundheitlichen Probleme in Zukunft sich noch daraus entwickeln werden. Dieses unverantwortliche Verhalten der Lebensmittelindustrie, Lebensmittel regelrecht zu vergiften, sollte durch die Gesetzesgebung strengstens unterbrochen werden.

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