Lancaster Krankheit Definition


Die „Lancaster Krankheit“ ist ein fiktives Leiden, das durch die populäre deutsche Daily Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten bekannt wurde. Die Serienautoren ließen diesmal ihrer Kreativität freien Lauf und erfanden kurzerhand ihre eigene Krankheit, um den Serientod der Figur „Till“ zu besiegeln.

Die Definition des „Lancaster Syndroms“ ist der  Kontrollverlust über den eigenen Körper durch das schrittweise Absterben von Gehirnzellen. Da alle Bewegungsabläufe durch Nervenimpulse über das Gehirn gesteuert werden, verliert der Betroffene nach und nach die Beherrschung über seinen eigenen Körper. „Befehle“ des Gehirns werden nicht mehr an die zuständigen Muskelgruppen gesendet und können somit nicht ausgeführt werden. Der Kontakt zwischen Gehirn und Körper funktioniert nicht mehr, Patienten sind ab einem bestimmten Punkt vollständig von Maschinen und der Hilfe Anderer abhängig. Die Definition stimmt teilweise mit anderen Nervenkrankheiten überein, vor allem die „Amyotrophe Lateralsklerose“ (ALS) sollte hier genannt werden. Diese diente angeblich als Vorlage für die fiktive „Lancaster Krankheit“.

Bei GZSZ erklärt „Dr. Höfer“ „Till“, dass es kein Mittel gegen die seltene Nervenkrankheit gibt und er ihm deshalb keine Behandlung anbieten kann. Der Arzt gesteht seinem Patienten, dass jeglicher Versuch dagegen zu kämpfen aussichtslos sei und er innerhalb eines Jahres am „Lancaster Syndrom“ sterben wird.

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