Stiftung Warentest warnt vor Kosmetika


Stiftung Warentest warnt

Von 25 getesteten Kosmetika sind alle 25 mit kritischen Substanzen belastet gewesen. Einige der gefunden Substanzen gelten als krebserregend.

Die Stiftung Warentest untersuchte verschiedene Cremes, Körperöle, Babyprofukte, Lippenpflegeprodukte, Haarprodukte und Vaselinen – darunter waren auch bekannte Marken wie Nivea, Dove und Labello. Jedes der getesteten Produkte enthielt krebserregende Stoffe, welche zu den Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons (aromatische Kohlenwasserstoffe / kurz MOAH) zählen.

Stiftung Warentest rät vor allem von Lippenpflegeprodukte, die Mineralöl enthalten ab. Da bei Lippenbalsam oder ähnlichen Produkten einiges verschluckt werden kann, so geraten die Stoffe über die Mundschleimhäute direkt in den Körper. Es sollten keine Produkte benutzt werden, welche folgende Bestandteile aufweisen:

  • Paraffinum Liquidum
  • Paraffin
  • Mineral Oil
  • Petrolatum
  • Cera Microcristallina

Es besteht aber kein Grund zur Panik, da keine akute Gesundheitsgefährdung besteht. Mittel- oder langfristig kann man eine Gefährdung allerdings nicht ausschließen.

Seit Jahrzehnten in Kosmetika

Es wurden aber nicht nur MOAH in den Produkten nachgewiesen, sondern auch MOSH (Mineral Oil Saturated Hydrocarbons, gesättigte Kohlenwasserstoffe). Diese werden schon seit Jahrzehnten in Kosmetika eingesetzt. Diese MOSH sind zum heutigen Stand des Wissens nicht krebserregend, lagern sich allerdings im Fettgewebe ab. Insbesondere Frauen, welche regelmäßig Lippenstift, Handcreme oder Sonnencreme benutzen, zeigen eine gesteigerte Ablagerung im Gewebe.

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