Kliniken haben mit Lieferengpässen bei lebenswichtigen Medikamenten zu kämpfen


Viele Kliniken in Deutschland haben offensichtlich mit Lieferengpässen bei relevanten Medikamenten zu kämpfen. Besonders betroffen sind Medikamente gegen Krebs und Antibiotika. Derzeitig soll es Engpässe bei bis zu 20 Medikamenten geben. In den USA ist dieses Problem schon seit längerer Zeit bekannt.

Man sollte meinen in Deutschland sollten alle lebenswichtigen Medikamente verfügbar sein. Doch das Gegenteil soll im Moment der Fall sein. Einem aktuellen Pressebericht zufolge, sollen viele Krankenhäuser in Deutschland Lieferengpässe bei lebenswichtigen Medikamenten haben. Besonders gravierend sie die Lage bei Krebsmedikamenten und Antibiotika, wie die Frankfurter Rundschau“ mitteilte.

Prekäre Situation

Wie ein Apotheker eines Krankenhauses gegenüber der Tageszeitung betonte, gäbe es teilweise „prekäre Zustände“ bei der Lieferung von lebenswichtigen Arzneimitteln. Genaue Zahlen über die Engpässe konnte der Apotheker allerdings nicht nennen.

Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Krankenhausapotheker, Klaus Tönne, erklärte in dem Interview mit der gleichen Zeitung lediglich: „ Es gibt in Deutschland bedeutende Lieferengpässe bei wichtigen Medikamenten“. Selbst die Medikamentenindustrie bestätigte die Engpässe.

Bis zu 20 Medikamente betroffen

Ursache hierfür sollen aktuellen Angaben zufolge Herstellungsprobleme und Lieferengpässe bei Wirkstoffen sein, die eine Produktion teilweise unmöglich machen. Wie der Präsident des Verbandes der Deutschen Krankenhausapotheker, Torsten Hoppe- Tichy, erklärte, gebe es derzeitig bei 10 bis 20 Medikamenten Lieferengpässe.

Doch Deutschland ist nicht das einzige Land mit diesen Problemen. In den USA ist dieses Problem schon seit mehreren Jahren auf dem Vormarsch. Hauptursache soll hier die steigende Nachfrage auf dem Weltmarkt sein. Auch Lieferengpässe bei Rohstoffen, sinkende Produktionssicherheit und kleinere Lagerbestände kommen ebenfalls als Ursache in Betracht.

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