iPhone und Co: Sicherheitslücke in mehr als 10 000 iOS-Apps entdeckt


Apps auf Smartphones sind beliebter denn ja, besonders News- und Finanz- Apps, aber was ist wenn diese Apps durch eine Sicherheitslücke falsche Informationen liefern, wie falsche Nachrichten oder falsche Börsenkurse. Genau dies könnte jetzt zur Wahrheit werden. Denn nun ist eine Sicherheitslücke in mehr als 10.000 IOS- Apps aufgetaucht.

Betroffen sind davon nicht nur die iPhones, sondern auch die iPads. Einem Bericht des Spiegels zufolge, könnte dies bedeuten, dass Nutzer dieser Geräte ausspioniert und betrogen werden könnten. Das israelische Sicherheitsunternehmen Skycure hatte die Sicherheitslücke auswendig gemacht, es handelt sich um „http Request Hijacking (HRH)“.

Nutzer würden nichts mitbekommen

HRH betrifft in erster Linie die Entführungen von http- Anfragen. Diese Anfragen nehmen beinahe fast alle mobilen Apps auf den iPhone und dem iPad ständig vor. Sie treten dabei mit einem Server in Kontakt um Daten zu empfangen oder zu senden.

Während dieses Prozesses können viele mobile Apps angegriffen werden und die Server- URL von der die Apps ihre Daten laden, verändert werden. Angreifer könnte diese Schwachstelle allerdings nutzen, um die aufgerufene Adresse durch eine andere zu ersetzen. Die Nutzer der Apps würden davon so gut wie nichts mitbekommen und ihre Apps weiterhin wie gewohnt benutzen, wie das israelische Unternehmen berichtet.

Welche Apps betroffen sind, ist unklar

Daher ist es möglich, das nicht mehr die tatsächlichen Nachrichten über die App empfangen werden, sondern die aus der betrügerischen Quelle. Nach gravierender könnten die Probleme bei Börsen- Apps sein, wenn hier falsche Kurse übermittelt werden.

Laut dem israelischen Unternehmen sind mehr als 10.000 Apps betroffen, welche Programme betroffen sind ist unklar. Das Unternehmen rät im Zweifelsfall dazu die Apps zu deinstallieren und neu aufzuspielen.

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