Hausmittel bei Schnupfen und Co


Mit dem Herbstanfang beginnt wieder die Erkältungssaison. Zwar ist die von Viren verursachte Erkältung selber nicht heilbar. Es gilt leider der alte Spruch, mit Arzt dauert die Erkältung 2 Wochen, ohne 14 Tage.

Aber man kann einerseits das Immunsystem stärken, und andererseits die Symptome lindern.

Vorbeugen ist besser als heilen

Zunächst ein paar Worte zum Thema Vorbeugung. Es ist hilfreich, sich auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig draußen aufzuhalten.  Dies härtet ab. Vor allem aber können sich bedingt durch zu langen Aufenthalt in beheizter Raumluft Erreger leichter in der Nasenschleimhaut einnisten.

Händewaschen beugt Erkältung vor

Was viele nicht wissen: Die Erreger verbreiten sich in erster Linie über die Hände. Wer krank ist hat die Viren zwangsläufig an den Händen, und lässt sie auf allem zurück, das angefasst wird. Bei der nächsten Berührung übertragen sich die Erreger auf dessen Hand.  Wird die Hand dann an Mund, Nase oder Augen geführt, ist eine Infektion möglich. Somit ist regelmäßiges Händewaschen eine der wirksamsten Vorbeugungsmaßnahmen!

Hühnerbrühe: der Klassiker

Der Klassiker unter den Hausmitteln gegen Erkältung ist die gute, alte Hühnerbrühe. Ihre tatsächliche Wirksamkeit ist bereits durch mehrere Studien nachgewiesen, so z.B. durch die Stiftung Warentest und die Universität von Nebraska.

Natürlich ist hier die echte Hühnerbrühe gemeint, nicht ein Fertigprodukt, erst recht nicht in Pulverform. Für die Brühe wird ein Suppenhuhn (am besten frisch, gibt es an der Fleischtheke) in mehreren Litern Wasser mit Gewürzen 1 bis 2 Stunden auf kleiner Flamme im geschlossenen Topf gekocht.  Man kann auch ein Hähnchen nehmen, das benötigt nur 1 Stunde. Wenn man die Gewürze in einen Papierfilter für losen Tee füllt, entfällt am Schluss das lästige Herausfischen, bzw. Durchsieben der Brühe.

Verbessern kann man die Wirksamkeit der Brühe (und den Geschmack) noch durch hinzufügen von Chilischoten und Ingwerwurzel. Das in den Chilis enthaltene Capsaicin hilft gegen eine Erkältung. Vorausgesetzt, man mag scharfes Essen (und verträgt es).

Ingwertee mit Zitrone

Ebenfalls hilfreich sind Erkältungstees mit Thymian, Salbei und Kamille. Sehr zu empfehlen ist auch Tee aus frischem Ingwer. Hierfür den klein geschnittenen Ingwer mit kochendem Wasser übergießen, und ziehen lassen, ca. 10 Minuten. Schmeckt sehr gut mit Zitronensaft, der dazu noch viel Vitamin C liefert.

Auch hier ein kleiner Praxistipp: Besonders viel Farbe nimmt das Kochwasser durch den Ingwer nicht an, der Tee sieht etwas blass oder dünn aus.  Das ist aber normal.

Ingwer wird in China seit Jahrtausenden als Heilmittel eingesetzt, und hat tatsächlich gesundheitsfördernde Wirkung.

Sauna

Wenn eine Erkältung noch im Anfangsstadium, also noch nicht voll ausgebrochen ist, dann hilft auch ein Saunagang: So heiß wie möglich, und so lange wie möglich drin bleiben. Zu empfehlen ist das aber wirklich nur ganz zu Beginn der Erkältung, wenn man noch nicht richtig krank ist.

Übrigens ist regelmääßiges Saunieren auch eine sehr gute Methode zur Vorbeugung von Erkältungen.

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