Gegen den Trend: Brauereien in Niedersachsen und Bremen verkaufen weniger Bier


In Deutschland wird seit Jahren zum ersten Mal wieder mehr Bier getrunken. Allerdings bilden die beiden Bundesländer Niedersachsen und Bremen die Ausnahme, hier wurde weniger Bier konsumiert als noch 2013.

Des Deutschen liebstes Getränk ist das Bier, zumindest in vielen Regionen Deutschlands. Doch das Bundesland Niedersachsen und der Stadtstaat Bremen scheinen da eine Ausnahme zu sein. Denn die Brauereien in Niedersachsen und Bremen haben im vergangenen Jahr im Gegensatz zu allen anderen Bundesländern weniger Bier verkauft als im Jahr zuvor.

8,6 Prozent unter Vorjahreswert

Im Durchschnitt verzeichnete der Brauverband aber erstmals seit einigen Jahren einen leichten Anstieg beim Gesamtumsatz. In den Bundesländern Niedersachsen und Bremen sank der Umsatz allerdings unter die Marke aus dem Jahr 2013. Nach aktuellen Angaben lag der Absatz um 8,6 Prozent unter dem Vorjahreswert von 7,3 Millionen Hektolitern.

Aber auch der Dezember kann diesen Rückstand nicht mehr aufholen, so ein Sprecher des Brauverbandes in einer aktuellen Stellungnahme. Offizielle Zahlen wird es dann vermutlich Ende Januar des laufenden Jahres geben. Den Angaben zufolge stieg der Bierumsatz in ganz Deutschland um durchschnittlich ein Glas pro Einwohner.

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