Fitnesstrend 2014: Training ohne Gewichtsmaschinen in Fitnessstudios immer beliebter


Gewichtsmaschinen geraten immer mehr aufs Abstellgleis. Klassische Fitnessübungen wie Liegestütze und Kniebeuge kommen wieder mehr in den Mittelpunkt. Fitnessstusios vereinen diese Übungen jetzt unter dem Oberbegriff Functional Training. Die Deutschen wollen zwar fit und gesund sein, haben aber keine Lust auf Muskelpakete, daher setzen immer weniger Studios auf Gewichtsmaschinen.

Fitnessstudios gibt es nun schon eine ganze Weile, doch scheinbar kehren die Fitnessstudios jetzt zu ihren Wurzeln zurück. So bieten die Studios jetzt Kurse an, in denen die klassischen Übungen wie Liegestütze und Kniebeugen wieder vereint werden. Die Studios verstecken dies in dem Modewort „Functional Training“.

Einige Übungen auch leicht zu Hause durchführbar

Im Gegensatz zu Maschinen beanspruchen diese Übungen den gesamten Körper. Allerdings brauchen sie dafür kein Studio und sie können die Übungen bequem daheim durchführen. Das Functional Training ist nicht nur ein Trend im Fitnessstudio, sondern im gesamten Fitnessbereich.

Zwar geht der Trend zum Functional Training, aber ob es in jedem Fitnessstudio in Deutschland angeboten wird, ist die zweite Frage. Zwar gibt es ungefähr 6000 Fitnessstudios in Deutschland, aber nicht alle Studios verfügen über den benötigten Platz.

Belastbarer in unserem Alltag

Den Ursprung hat das Functional Training im Profisport der Leichtathleten. Ziel dieses Trainings ist es eigentlich, den Sportler für den Wettkampf belastbarer zu machen. Zudem vermindert es die Verletzungsgefahr und verbessert die Leistungsfähigkeit. Hier werden komplette Muskelgruppen trainiert und komplexe Bewegungsabläufe gefordert.

Das macht den Sportler nicht nur belastbarer beim Wettkampf, sondern auch im Alltag. Hierbei steht auch die Gesamtleitung des Bewegungsapparates im Mittelpunkt und nicht die Stärke einzelner Muskelgruppen. Führende Fitnessstudios wie Fitness First errichten für ihre Mitglieder deshalb extra Freiflächen auf denen die Mitglieder trainieren können.

Functional Training vereint klassische Übungen

Einige Fitnessketten setzen komplett auf Functional Training und stellen erst gar keine Gewichtsmaschinen mehr auf. Die stupide Gewichtestemmerei ist immer weniger gefragt, in erster Linie auch, weil immer mehr Frauen in Fitnessstudios trainieren. Zudem wollen die Menschen zwar gesund bleiben und Sport treiben, aber keine Muskelpakete werden.

Typische Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind zum Beispiel Kniebeugen. Die Langhantel ist dabei auch ein beliebtes Hilfsmittel. Dies ist eine lange Stange die bei den Kniebeugen gehoben wird. Aber auch Schlingen sind sehr beliebt, in denen die Beine eingehängt werden können.

Einweisung durch geschultes Personal erforderlich

Mit dem Klettlebell kommt dann noch eine Schwungkomponente hinzu. Dabei stellt sich der Sportler in die Kniebeuge, hat den Klettleball zwischen seinen Füßen stehen und hält ihm am Griff. Dann streckt der Sportler die Knie und schwingt die Kugel vor seinem Körper, bis die Arme im 90- Grad- Winkel zum Oberkörper stehen.

Neueinsteiger sollten sich auf jeden Fall eine Einweisung vom fachkundigen Personal holen. Denn effizient ist das Training nur, wenn der Sportler mit seinem Körper richtig umgehen kann.

2 Kommentare
  1. bergertom@grr.la'

    Tom Berger

    2. April 2014 at 17:26

    Das schlimme ist ja, dass nichts gegen die allgemeine Fehleinschätzung unternommen wird. Auch nach Jahren des Maschinentrainings wird man ohne Supplemente und Hormone besonders als Frau keine nennenswerten Muskelberge ansammeln. Allerdings ist es gut, dass man von den Maschinen wegkommt, da ein Grossteil derselben den Gelenken unnatürliche Bewegungsabläufe aufzwängt. Sinnvoll ist ein kurzes, intensives Langhanteltraining (nach sachgemässer Einweisung) zum Kraftaufbau in sämtlichen Körperpartien und zum Ausgleich kurzes, intensives Intervall-/Sprinttraining für Herzkreislaufgesundheit und bei Bedarf rascher Fettverbrennung.
    Schade, dass die Wissenschaft (Sportphysiologie insbes.) in Gesundheitstrends stets nur verballhornt und für Marketing missbraucht wird. Oder dass „Sportarten“ wie CrossFit Laien empfohlen wird, was die Verletzungsraten in die Höhe treibt.

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  2. sport@twinmail.de'

    anon

    2. April 2014 at 23:27

    Die Grundübungen mit freien Gewichten sind bekannt und bewährt:
    Kniebeugen und Kreuzheben sowie Bankdrücken und Klimmzüge.

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