Elektronische Gesundheitskarte ist ein voller Erfolg


gesundheitskarteTrotz anhaltender Kritik ist die elektronische Gesundheitskarte ein voller Erfolg. Nur wenige Versicherte müssen ihre Karte noch tauschen. Zu diesem Zweck hat die Techniker Krankenkasse ein erneutes Erinnerungsschreiben verschickt. Allerdings soll es jetzt auch eine Übergangsregelung für die alten Karten bis September 2014 geben. Doch Krankenkassen waren vor dieser Option.

Zwar wurden gegen die elektronische Gesundheitskarte in der Vergangenheit immer wieder Bedenken geäußert, dennoch ist und bleibt die elektronische Gesundheitskarte ein voller Erfolg. Nur wenige gesetzlich Versicherte wehren sich gegen die neue Karte. Für diese Versicherten wird es langsam eng, denn zum Jahresende verlieren die normalen Krankenversicherungskarten ihre Gültigkeit.

Die elektronische Gesundheitskarte ist allerdings keine Idee der gesetzlichen Krankenkassen, sie wurde im Zuge eines neuen Gesetzes im Jahr 2003 beschlossen und sollte Kosten sparen und die Kommunikation zwischen Ärzten erleichtern. Somit worden die gesetzlichen Krankenkassen zur Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte verpflichtet.

Elektronische Gesundheitskarte ist bereits Alltag

Datenschützer und Ärzteverbände hatten zu Beginn die neue Karte abgelehnt, weil sie befürchteten, dass sensible Daten über den Chip an Dritte gelangen und so missbraucht werden könnten. Doch nur noch etwa fünf Prozent der gesetzlich Versicherten haben die neue elektronische Gesundheitskarte noch nicht, wie auch viele gesetzliche Krankenkassen bestätigen.

Wie zum Beispiel die Krankenkasse DAK erklärte, gehört die elektronische Gesundheitskarte für viele gesetzlich Versicherte bereits zum Alltag. Aber auch Arztpraxen und Krankenhäuser haben sich in der Zwischenzeit auf die neue Karte umgestellt, wie es weiter hieß. Zudem warnte die Krankenkasse, dass Versicherte ohne elektronische Gesundheitskarte im kommenden Jahr Probleme bekommen könnten.

Erinnerungsschreiben verschickt

So müssten diese Versicherten auf umständlichen Wege ihren Versicherungsschutz nachweisen. Tun sie dies nicht innerhalb von 14 Tagen, ist der behandelnde Arzt berechtigt, die Behandlung privat abzurechnen, dies kann allerdings sehr teuer werden.

Auch die Techniker Krankenkasse bestätigte, dass nur noch wenige Versicherte ihre Karte tauschen müssten. Daher hat die Techniker Krankenkasse jetzt ein Erinnerungsschreiben an diese Versicherten verschickt.

Viele Arztpraxen können alte Karte nicht mehr lesen

Außerdem erklärte die Krankenkasse, dass es eine Übergangsregelung bis September 2014 zwischen den gesetzlichen Krankenkassen und der Bundesärztlichen Vereinigung gibt. Demnach sollen in Einzelfällen die alten Versicherungskarten weiterhin akzeptiert werden. Die letzte Entscheidung darüber liegt aber beim behandelnden Arzt.

Dennoch warnen viele Krankenkassen vor der Wahrnehmung dieser allerletzten Option, denn viele Arztpraxen und Krankhäuser hätten keine Geräte mehr, um diese Karten lesen zu können.

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