Bubble- Tea soll Giftstoffe enthalten die Krebs auslösen


Bubble- Teas sind nicht nur total ungesund. Einem aktuellen Test der Uniklinik Aachen zufolge sollen sich im Bubble- Tea auch giftige Inhaltsstoffe befinden. Die Giftstoffe sollen dabei Krebs und Allergien auslösen. Das Umweltministerium von NRW konnte dies aber bis heute weder bestätigen noch dementieren.

Schon oft wurde über Bubble- Tea berichtet, dass sie das neue Modegetränk wären und viel zu ungesund, da ein Becher bis zu 500 Kalorien enthalten kann. Selbst die Krankenkassen warnten vor dem Verzehr von Bubble- Tea. Doch nun haben Wissenschaftler auch noch herausgefunden, dass die Inhaltsstoffe in Bubble Tea Krebs und Allergien auslösen können.

Aus diesem Grund will nun der Umweltminister des Bundeslandes Nordrhein- Westfalen, Johannes Remmel, den Bubble- Tea genauer untersuchen lassen. So sollen die Bubble- Teas stichprobenartig auf unerwünschte Inhaltsstoffe geprüft werden, wie ein Sprecher am Mittwoch der laufenden Woche erklärte.

PCB- ähnliche Inhaltsstoffe gefunden

© stockcreations – Fotolia.com

Grund für diese Entscheidung ist ein aktueller Test des Uniklinikums Aachen. Die Wissenschaftler hatten in einem Bubble- Tea aus der Stadt Mönchengladbach PCB- ähnliche Stoffe gefunden. Wie ein Mitarbeiter des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärte, könnte PCB Krebs und Allergien auslösen.

Das Ministerium für Umweltmedizin könnte die aktuellen Testergebnisse auf Anfrage jedoch weder bestätigen noch dementieren. Grund dafür: Das Unternehmen, dass das Analysegerät herstellt, hat dem Ministerium bis jetzt keine aussagekräftigen Daten zur Analysemethode zur Verfügung gestellt, so das Ministerium weiter.

Uniklinik soll Untersuchungsdaten zur Verfügung stellen

Außerdem ist bis jetzt noch vollkommen unklar, seit wann die Uniklinik und die beteiligten Unternehmen von der Belastung im Bubble- Tea wussten. Das Ministerium hat in der Zwischenzeit die Uniklinik aufgefordert, alle erforderlichen Informationen aus der Untersuchung zur Verfügung zu stellen, damit unter Umständen Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden können.

Bei PCB handelt es sich um giftige krebsauslösende Chlor- Verbindungen. Sie wurden bis in die 1980er Jahre als Weichmacher in Kunstsoffen verwendet. Erst in der laufenden Woche waren im Landkreis Soest (Nordrhein- Westfalen) BIO- Eier zurückgerufen wurden, weil ihre PCB- Belastung zu hoch war.

Ein Kommentar
  1. info@gesundheit-apotheken.de'

    Franz

    26. August 2012 at 09:21

    Das zeug ist zwar mehr als ungesund aber ich finde es schade das ein Produkt nicht vorher richtig getestet wird.
    Es gibt jetzt eine wirkliche Menge von Bubble Tea Geschäften, da diese ja wie Pilze aus dem Boden geschossen sind.
    Wenn diese jetzt alle wieder geschlossen werden gehen wieder eine Menge existenzen zu grunde, nur weil man nicht vorher geprüft hat.
    Aber naja es geht um unsere Gesundheit 🙂

    LG Franz

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