Brustkrebs – Frühzeitig erkennen ist wichtig


Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen in Deutschland. Oftmals handelt es sich bei ertastbaren Tumoren um gutartige Tumore.

Ursachen von Brustkrebs

Nur ca. 10 % der erkrankten Frauen haben eine Brustkrebsvorgeschichte in ihrer Familie. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken erhöht sich mit dem Alter. Ab dem 30. Lebensjahr steigt das Risiko an Brustkrebs zu erkranken an. Dies lässt sich leicht erklären, da Krebs durch Fehler in der Zellteilung entsteht und diese Zellteilung mit steigendem Alter fehlerhafter wird.

Aus diesem Grund steigt mit zunehmenden Alter die Zahl der Krebspatienten an. Ein weiteres Risiko ist die Erkrankung der Mutter oder Schwester an Brustkrebs. Hier liegt die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung im Durchschnitt zwei – dreimal höher als ohne familiäre Vorgeschichte.

Statistisch gesehen erkranken außerdem Frauen, deren erste Regel früher kam häufiger als Frauen mit einem späterem Eintritt der Regelblutung.

Mehrere Studien belegen, dass Frauen die Linkshänderinnen sind häufiger an Brustkrebs erkranken als Rechtshänderinnen. Den Zusammenhang davon kann die Wissenschaft bisher nicht erklären, allerdings wird davon ausgegangen, dass ein Embryo durch vermehrte Sexualhormone eine Veränderung des Brustgewebes hat.

 

Früherkennung ist wichtig

Durch eine Früherkennung des Krebses, kann eine Ausbreitung verhindert werden und dieser schneller und effektiver bekämpft werden. Anzeichen von Brustkrebs gibt es mehrere, dazu zählen Knoten in der Brust, Knoten in der Achselhöhle, Hautveränderungen an der Brustwarze und einige andere.

Wenn Sie eine Veränderung der Brust bei Ihnen erkennen, dann ist es immer sicherer zum Arzt zu gehen und sich grundlegend durchchecken zu lassen.

Den Krankenkassen ist auch an einer frühzeitigen Erkennen des Krebses gelegen, daher zahlen viele Krankenkassen ab dem 30. Lebensjahr eine jährliche Brustkrebsvorsorge.

Therapie

Es gibt ganz verschiedene Methoden um Brustkrebs zu behandeln. Von Operation oder Bestrahlung der Brust über eine medikamentöse Therapie bis hin zu alternativen Therapien.

Bei einer Operation wird eine vollständige Entfernung des betroffenen Gewebes angestrebt, dadurch soll eine Ausbreitung verhindert werden. Bei 60 – 70 % der Patientinnen ist eine brusterhaltende Operation möglich.

Die Bestrahlung oder Chemotherapie zählt zu den zusätzlichen Therapien. Sie sollen eine Operation unterstützen und das Rückfallrisiko verringern.

Sehr wichtig ist auch die Nachsorge, diese dauert in der Regel 5 Jahre. In den ersten drei Jahren sollten alle sechs Monate eine Mammographie durchgeführt werden. Danach sollte eine Mammographie noch jährlich stattfinden.

 

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