Älterer Urlauber stirbt nach dem Baden in der deutschen Ostsee


Ein Ostsee- Urlauber ist jetzt offensichtlich durch eine Wundinfektion gestorben, weil er vorher in der Ostsee gebadet hatte. Jetzt gibt es fünf weitere Erkrankungen dieser Art. Angehörige fordern nun bessere Aufklärung.

Natürlich gibt es auch in der deutschen Ostsee eine Vielzahl von Bakterien, einige von ihnen können auch gefährlich sein. Zum Beispiel wenn sie in eine Wunde eindringen. Dann kann es passieren, dass sie innerhalb von Stunden zum Tod führen. In jüngster Vergangenheit starb ein Urlauber genau an solchen Bakterien, wie das Landesamt für Gesundheit und Soziales des Bundeslandes Mecklenburg- Vorpommern jetzt mitteilte.

Nach aktuellen Angaben ist der ältere Urlauber Ende Juli Anfang August nach dem baden in der Ostsee verstorben. Den Angaben zufolge ist der Urlauber an einer Vibrionen- Infektion gestorben. Dies scheint allerdings kein Einzelfall zu sein, bis zum heutigen Tage sind sechs Erkrankungen dieser Art gemeldet worden.

Bessere Aufklärung gefordert

Unter ihnen auch ein Mann im Alter von 73 Jahren aus dem Bundesland Baden- Württemberg, der für mindestens drei Wochen im Koma lag. Der Urlauber könnte unter Umständen ein Bein verlieren, wie es weiter heißt. Bereits vor vier Jahren hatte es zwei Todesfälle durch Vibrionen- Infektionen gegeben.

Die Angehörigen der Opfer fordern nun bessere Aufklärung. Allerdings gab das Landesamt in einer Stellungnahme an, zu Beginn des Sommers auf diese Bakterien hingewiesen zu haben. Diese Bakterien kommen in weiten Teilen der Ostsee, aber auch in anderen Teilen der Welt vor. Allerdings ist es hierzulande sehr selten, dass Menschen an diesen Bakterien erkranken.

Bakterien können zu einer Sepsis führen

Vibrionen vermehren sich in erster Linie in anhaltenden Wassertemperaturen jenseits der 20 Grad. Experten gehen in der Zwischenzeit davon aus, dass der Klimawandel und der geringe Salzgehalt der Ostsee dazu führen, dass sich das Bakterium in der Ostsee immer weiter ausbreitet.

Die Bakterien können über Hautverletzungen in den Körper eindringen und so zu schweren Wundinfektionen führen, auch eine Sepsis (Blutvergiftung) ist keine Seltenheit.

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