Gröhe: Zu viele Unsicherheiten im Umgang mit Aids


Im Umgang mit HIV-positiven Personen gibt es laut des deutschen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) noch immer viel zu viele Unsicherheiten und Ängste in unserer Bevölkerung.

Gröhe erklärte aus aktuellen Anlass des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember des laufenden Jahres: „Aus diesem Grund ist es wichtig, die Ängste aufzugreifen und über HIV zu informieren.“ Hier setze die aktuelle Kampagne vom Bundesgesundheitsministerium, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Deutscher AIDS-Hilfe und der Deutschen Aids-Stiftung an, HIV-positive Personen nicht auszugrenzen.

Noch zu viele Ansteckungen in Europa

„99 Prozent der Bevölkerung wissen, wie das HI- Virus übertragen wird. Hier haben wir mit der Präventionsarbeit viel erreicht“, so der Politiker Gröhe in dem aktuellen Interview weiter. In der Zwischenzeit gibt es neue erschreckende Zahlen zur Immunkrankheit Aids.

Ungefähr 30 Jahre nach der Entdeckung des tödlichen HIV-Erregers stecken sich auch innerhalb Europas immer noch jedes Jahr Zehntausende mit dem lebensgefährlichen Virus an.
Allein im vergangenen Jahr wurden von den europäischen Ländern einschließlich Russland insgesamt mindestens 136 235 neue HIV-Infektionen registriert. Das teilte das Europa-Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag der laufenden Woche in Kopenhagen aus Anlass des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember mit.

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