Wieder mehr FSME -Fälle durch Zeckenbisse


Im letzten Jahr stieg die Zahl der FMSE- Infektionen in dem Bundesland Bayern wieder deutlich an. Nach 90 Fällen in 2012, waren es im vergangenen Jahr mit 175 Fällen fast doppelt so viele. Experten raten Menschen, die in Risikogebieten unterwegs sind, sich gegen FMSE impfen zu lassen.

Sommerzeit ist bekanntlich auch Zeckenzeit, besonders gefährdet ist das Bundesland Bayern, hier sind im Sommer und Herbst eine Vielzahl an Wanderern unterwegs. In Bayern ist die Zahl der Hirnhautentzündungen durch einen Zeckenbiss gestiegen. Menschen die in dieses Gebiet reisen oder hier wohnen, sollten sich impfen lassen.

Fünf Prozent der Zecken tragen FMSE- Virus in sich

Laut dem Berliner Robert- Koch- Institut gab es im vergangenen Jahr im Freistaat Bayern 175 Fälle von Frühsommer- Meningoenzephalitis. Im Jahr zuvor waren es noch 90 Fälle. Im Jahr 2011 waren es hingegen knapp 180 Fälle, so das Berliner Institut.

Doch nicht jeder der von einer Zecke gebissen wird, erkrankt auch gleich an FMSE. Nur etwa zwei bis fünf Prozent der Zecken tragen diesen Virus auch in sich. Eine Therapie gegen die Ursache der Krankheit gibt es im Gegensatz zu der ebenfalls durch Zecken übertragenen Krankheit Borreliose nicht.

In Extremfällen kann FMSE auch tödlich sein

Daher raten Mediziner Menschen die in gefährdeten Regionen unterwegs sind, sich impfen zu lassen. Gelangt das Virus ins Blut greift es Gehirn, Hirnhäute und das Rückenmark an. In einigen wenigen Fällen kann es dann zu extremen Schmerzen oder zu Lähmungserscheinungen kommen.

In extremen Fällen kann die Krankheit aber auch tödlich verlaufen. Wer jedoch viel in der Natur unterwegs ist, sollte sich auf jeden Fall schützen. Vor allem Menschen die im Süden Deutschlands unterwegs sind, sollten sich schützen. Dazu gehören neben Bayern auch die Bundesländer Baden Württemberg, Hessen, Teile von Rheinland- Pfalz und Sachsen.

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