Listerien: 12 Personen sterben in Dänemark nach Verzehr von Wurst


Ein Listerien- Skandal erschüttert derzeitig das Land skandinavische Land Dänemark. 12 Menschen sollen wohl möglich durch eine bakterielle Infektion gestorben sein, nachdem sie mit Listerien verseuchte Wurst gegessen haben, so aktuelle Medienberichte.

In dem skandinavischen Land Dänemark sind zwölf Personen unter Umständen nach dem Verzehr von Wurst an einer bakteriellen Infektion gestorben. Das herstellende Unternehmen wurde in der Zwischenzeit bereits geschlossen, seine Produkte zurückgezogen, wie es in übereinstimmenden Medienberichten heißt.

Hauptquelle für den Listerien-Ausbruch ist Fleisch eines Produzenten, der Aufschnitt und andere Wurstwaren herstellt, erklärte das Lebensmittelministerium aus Dänemark am Dienstag der laufenden Woche. „Das Unternehmen wurde deshalb geschlossen, alle seine Produkte werden gerade zurückgezogen“, heißt es am Dienstagabend in einer aktuellen Stellungnahme weiter.

15 erkrankte Menschen in den letzten drei Monaten

Seit September des vergangenen Jahres hätten sich in dem Land Dänemark 20 Personen unterschiedlichen Alters mit identischen Listerien infiziert, darunter 15 allein in den letzten drei Monaten, berichtete das Statens Serum Institut, das die Ursache für den Ausbruch in dem skandinavischen Land untersucht.

Die gleichen Bakterien seien nun in einer Wurst-Charge des Betriebes auswendig gemacht worden. „Zwölf Patienten sind innerhalb von 30 Tagen nach dem Probierdatum gestorben“, heißt es in der aktuellen Stellungnahme weiter. Mindestens 50 Personen infizierten sich jedes Jahr in Dänemark mit Listerien.

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