Homöopathie: Helfen Globuli wirklich?


Ist klassische Homöopathie nur eine Lüge? Das behauptet zumindest der Biologe und Buchautor Waymayr. Experten der Homöopathie halten allerdings dagegen. Sie verwenden die kleinen weißen Kügelchen als Allheilmittel, doch wirken sie wirklich?

Homöopathie spaltet schon seit her die Gemüter. Die einen halten die kleinen weißen Kügelchen der klassischen Homöopathie für wirkungslos, andere bezeichnen sie bereits als Wundermittel. Die so genannten Globuli werden in erster Linie bei chronischen Erkrankungen eingesetzt.

Gegner der kleinen Kügelchen sagen, es wäre nichts weiter in den Kugeln außer Zucker. Einer dieser Gegner ist Christian Weymayr, der Autor des Buches „Die Homöopathie- Lüge“. Befürworter kommen dagegen mit Argumenten wie klassische Homöopathie ist ein ganz anderes Denksystem als die klassische Schulmedizin.

Patient steht im Mittelpunkt

So wird bei der Homöopathie nicht nur ein Symptom behandelt oder ein Schmerz mit einem Medikament unterbunden. Bei der Homöopathie steht viel mehr der Patient im Mittelpunkt. Der Behandler fragt dabei seinen Patienten regelrecht aus: Wo der Schmerz sitzt, wie er sich anfühlt, wann er auftritt und wie der Patient schläft.

Ein Erstgespräch, eine Erstanamnese kann schon mal bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen. Das Erstgespräch basiert auf ein umfangreiches Verzeichnis des Erfinders der klassischen Homöopathie. Dabei kreisen die Behandler die Beschwerden immer weiter ein und können so am Ende ein entsprechendes Mittel finden, das auf alle Symptome passt.

Medikament nur ein bis zwei Mal einnehmen

Die Betonung liegt bei Homöopathie auf ein Mittel, es werden nicht wie in der Schulmedizin gleich mehrere Medikamente auf einmal verschrieben. Laut Experten ist eine Überdosierung in diesem Bereich nicht möglich. Ob der Patient nun 5 Kugeln nimmt oder 500 spielt den Experten zufolge keine Rolle. Es ist etwa so, ob man einen Lichtschalter mit einem Finger bedient oder mit der ganzen Hand.

In beiden Fällen geht das Licht an, anders ist es, wenn man das Licht immer wieder an und ausschaltet, das kann zu viel des Guten sein. Mit den Globuli soll ein gezielter Reiz im Körper ausgelöst werden, der Lebenskraft und Selbstheilung anregt. Daher werden sie nur ein bis zwei Mal eingenommen und dann muss der Patient abwarten.

Manchmal geht es richtig schnell

Im Akutfall kommt es oft sofort zu einer Besserung, bei chronischen Erkrankungen dauert es meistens etwas länger. Die Folge kann auch sein, dass der Patient keine Veränderung verspürt, neue Symptome feststellt oder sich die Beschwerden verschlechtern.

Da kann es auch sein, dass man das Mittel ein zweites Mal gibt, die Potenz verändert oder man verschreibt ein anderes Mittel. Dies richtet sich auch wieder individuell nach den Symptomen.

Besserung fällt nur zufällig mit Globuli zusammen

Waymayr hingegen bezweifelt dass diese Kügelchen überhaupt irgendwas bewirken. Dem Buchautor geht es dabei nicht um den Placebo- Effekt, bei dem der Patient sich allein durch das Drumherum der Behandlung deutlich besser fühlt, sondern vielmehr das viele Beschwerden von alleine verschwinden, vor allem die, gegen die homöopathische Mittel eingesetzt werden.

Die Besserung fällt nur zufällig mit der Einnahme mit Globuli zusammen, erklärt der Biologe zum Abschluss einer Stellungnahme.

32 Kommentare
  1. ralf.schulz@bremen.de'

    Ralf Schulz

    7. November 2013 at 10:05

    Falscher Ansatzpunkt. Es sollte nicht die Frage gestellt werden, ob Homöopathie gleich wirksam wie die klassische Schulmedizin ist sondern ob sie gleich unwirksam wie ein großer Teil der Medikamente aus der Schulmedizin ist. So wären es dann bei bestimmten Erkrankungen, die mit Medikamenten aus der Schulmedizin exzessiv behandelt werden und bei denen jeweils die Nebenwirkungen des einen Medikaments mit einem weiteren Medikament behandelt werden, allemal besser, nur Zuckerkügelchen zu sich zu nehmen um wenigstens die Nebenwirkungen gar nicht erst aufkommen zu lassen. Homöopathie ist also wirkungslos und sinnig und die Medikamente der Schulmedizin sind ebenfalls zum größten Teil wirkungslos, dafür aber gefährlich. Bei vielen Erkrankungen wäre es deswegen vielleicht das beste, einfach gar nicht zu nehmen. Erkrankungen der Schilddrüse wäre so ein Beispiel, bei dem die Medikamente mehr zerstören als nützen.

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    • ifeug@deutschland.ms'

      Detlef Dechant

      7. November 2013 at 12:00

      Bei Medikamenten halte ich mich streng an die Anweisungen : Kühl und geschlossen aufbewaren!

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      • khb.1@gmx.net'

        WhoKnows

        7. November 2013 at 12:54

        Dann würde ich mir keine verschreiben lassen oder sind Sie ein unmündiges Kind, das nicht imstande ist, dem Arzt zu erklären, dass es den Hokuspokus, den er hier anstellt für groben Unfug hält?
        Globuli bekommen Sie auch ohne Arztbesuch.

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  2. wernermaltke@mailinator.com'

    Werner Maltke

    7. November 2013 at 10:09

    Der Begriff „Schulmedizin“ wird in Ihrem Artikel leider gänzlich falsch gebraucht. Homöopathie ist eine Schulmedizin. Sie bedarf den Lehren und vermeintlichen Erkenntnissen eines Lehrers namen Samuel Hahnemann. Im Falle dessen, was Sie hier als „klassische Schulmedizin“ beschreiben ist das nicht der Fall. Die evidenzbasierte Medizin ist kein starres und unumwerfliches Konstrukt wie die abstrusen und weltfremden Lehren des Herrn Hahnemann. Sie muss sich kontinuierlich neuen Erkenntnissen unterwerfen und sich im Zweifel revidieren. Darüber hinaus spaltet die Homöopathie nicht die Gemüter, schließlich hat Sie es in 200 Jahren nicht geschafft einen Beweis ihrer Wirksamkeit zu erbringen. Schlimmer noch: Ihre „Unwirksamkeit“ wurde dagegen eindeutig mehrfach belegt. Die Anhänger der Homöopathie weisen im Kern Religiöse züge auf, da Sie eine Resistenz gegen diese Fakten entwickeln und schlagen dann genau mit diesen Ausflüchten à la “ Es bedarf eines anderen Denksystems“ auf. Dabei sollte man sich einmal ernsthaft Fragen ob für Homöopathen nicht die gleichen Naturgesetze des Universums gelten.

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    • lys@som.de'

      Lys

      7. November 2013 at 11:19

      Und diese Naturgesetze haben sie vollumfänglich verstanden?

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      • wernermaltke@mailinator.com'

        Werner Maltke

        7. November 2013 at 11:53

        Jemand der so etwas behauptet, wäre unglaubwürdig. Allerdings brauch man in puncto Homöopathie nur zwei sehr einfache Dinge verstehen:

        1. Was ist ein Placebo und wie wirkt er?
        2. Die Avogadro Konstante.

        Und das traue ich Ihnen zu! Sicherlich werden Sie mir jetzt mit einem Gegenargument kommen, das ich etwa so lautet: „Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde“ oder „Wasser hat ein Gedächtnis, daher funktioniert Homöopathie“ aber Sie werden eingestehen müssen, dass dann nach wie vor keine Wirksamkeit belegt ist.

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    • beeblebrox6@googlemail.com'

      Jürgen

      7. November 2013 at 11:25

      Ich hatte vor 12 Jahren massive rheumatische Beschwerden. Seit 11 Jahren bin ich beschwerdefrei. Und das nur durch Homöopathie, denn ich habe von Anfang an nichts anderes dagegen genommen. Es interessiert mich nicht, was irgendwelche Anti-Homöopathie-Untersuchungen belegen oder auch nicht: Mir hat es geholfen. Und so wie den Homöopathie-Befürwortern immer wieder „religiöse Verehrung“ dieser Behandlungsmethode vorgeworfen wird, so könnte man genau diese religiösen Züge auch ihren Gegnern vorwerfen (gilt übrigens auch in Bezug auf den ewigen Streit zwischen Befürwortern und Gegnern der fleischlosen Ernährung). Ein wenig mehr Toleranz wäre (nicht nur) hier vielleicht mal ganz schön.

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      • khb.1@gmx.net'

        WhoKnows

        7. November 2013 at 13:15

        Ich hatte vor über vierzig Jahren auch mal wahnsinnige Bauchschmerzen und habe ein paar Kügelchen genommen. Und was soll ich sagen: drei Tage nach der Blinddarmoperation ging es mir wieder super.
        Noch mal: Niemand bestreitet, dass es vielen Menschen nach Einnahme von Zuckerkügelchen besser geht. Aber warum sollen diese Globuli von den Krankenkassen vergütet werden? Meine Lakritze bezahlt sie ja auch nicht, obwohl die mich schon vor vielen weiteren Blinddarmoperationen bewahrt hat. Davon bin ich fest überzeugt.

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  3. cusdom@gmail.com'

    Your Name

    7. November 2013 at 10:58

    Ob der Patient nun 5 Kugeln nimmt oder 500 spielt den Experten zufolge keine Rolle

    Hmmm…damit ist es doch eingentlich auch egal ob ich den „Wirkstoff“ pur einnehme oder eben unendlich verdünnt, oder nicht??

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  4. healthnewsnet@baurclan.de'

    Norbert Baur

    7. November 2013 at 11:04

    Es ist sinnlos mit einem Gegner der Homöopathie zu diskutieren. Ich muss schon längst niemanden mehr ‚bekehren‘. Wen es interessiert, kann fragen.
    Ich kann auch nichts im Sinne der klassischen Schulmedizin beweisen. Habe ich auch nicht nötig. Ich kenne Fälle in meinem Umkreis, die ohne die Homöopathie noch immer und in steigender Konzentration Cortison ’schmieren‘ würden – mit allen Nebenwirkungen (ach nein, Cortison ist ja ganz natürlich, auch wenn sich nach Jahren Probleme bei den Nieren und der Lunge einstellen – aber dann ist der Patient eben ‚austherapiert‘).
    Sollte es wirklich so sein, dass homöopathische Globuli nicht wirken und die Heilung zufällig in diese Zeit fällt, dann frage ich mich, warum das die klassische Schulmedizin nicht schafft und in dieser Zeit der Selbstheilung Medikamente mit Nebenwirkungen verschreiben muss.
    Wie gesagt, diese Diskussion führe ich nicht mehr. Ich meine für mich zu wissen (aus Erfahrung), dass die Homöopathie hilft und so ist es gut für mich. Ich frage aber trotzdem die Zweifler, warum sie sich so ereifern mit Ihrem Wettern gegen die Homöopathie? Selbst wenn jene ‚Gläubigen‘ von Ihrem Homöopathen nur verarscht werden, was wäre für diese Zweifler so schlimm daran? Die Kosten, die der Gesellschaft entstehen sind nicht nur minimal, durch die homöopathische Behandlung spart sich die Gesellschaft Unsummen an Behandlungskosten der klassischen Schulmedizin.
    Aber eine Frage habe ich doch noch an die ‚Zweifler‘: wenn doch in den Globuli außer Zucker nichts vorhanden ist, wieso werden dann z.B. Globuli mit potenziertem Hanf in Deutschland als Drogen behandelt – sind also verboten! -, wo doch nachweisbar keine Inhaltsstoffe vorhanden sind? Die klassische Schulmedizin und die ‚anerkannte‘ Wissenschaft in sich ist teilweise schon auch irgendwie paradox.

    Letzte Anmerkung: eine gute und wirksame homöopathische Behandlung kann nur von einem g u t e n Homöopathen durchgeführt werden – nur die Bezeichnung ‚Homöopath‘ reicht bei weitem nicht aus. Vielleicht ist das auch das Problem der klassischen Schulmedizin. Dort gibt es so manchen Zusatz-Titel. Ob der Behandler gut ist, ist dann nicht mehr wichtig – er verschreibt ja meisten sowie so nur irgendwelche Tabletten. Und deren Wirksamkeit wurde ja in irgendeiner Studie nachgewiesen…

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    • khb.1@gmx.net'

      WhoKnows

      7. November 2013 at 12:23

      Genau das ist das Problem der Homöopathen, es ist das selbe wie weiland bei den Schamanen. Der Schamane macht den Unterschied. Wenn das so ist, dürften homöopathische Mittel auch nur von „guten“ Homöopathen verschrieben werden und jeder Homöopath der das tun möchte, müsste erst eine Prüfung ablegen, in der er nachweist, dass er ein „guter“ ist.
      Selbstverständlich hat auch ein „guter“ Arzt, der klassische Medikamente verschreibt, homöopathische Wirkung. Nur nennt man das bei ihm (und er selbst auch) nicht Homöopathie, sondern, Vertrauen des Patienten in den Arzt und Zuversicht, dass die Behandlung zur Gesundung führt. Und dabei sind Zuckerkügelchen völlig entbehrlich.

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    • petrillo@gmx.net'

      Petrillo

      7. November 2013 at 14:07

      „Die Kosten, die der Gesellschaft entstehen sind nicht nur minimal, durch die homöopathische Behandlung spart sich die Gesellschaft Unsummen an Behandlungskosten der klassischen Schulmedizin.“

      Damit haben Sie die Antwort doch schon gegeben: die Ausbildung zum Homöopathen ist zeitaufwändig und vergleichsweise teuer (Literatur, Software), verdienen lässt sich damit nicht allzu viel. Deshalb muss dem Ausübenden der Patient schon sehr wichtig sein, dass er ihm mit dieser sanften Methode helfen möchte.

      Der Arzt, der 20 Patienten in der Stunde abfertigt verdient natürlich wesentlich besser, auch die Pharmaindustrie macht hier ihren Reibach. Also warum sollte sich bei diesem Klientel die Homöopathie durchsetzen?

      Bereits Hahnemann wurde von seinen „Fachkollegen“ vor über 200 Jahren angegriffen und sein Heilsystem sollte verboten werden. Ein sehr weiser Richter entschied, dass er die Homöopathie nicht verbieten müsse – wenn sie nichts tauge, würde sie von selbst von der Bildfläche verschwinden.

      Ich denke, dieses Urteil gilt heute noch und der Zuspruch durch Erfolg, den die Homöopathie nach wie vor weltweit hat, spricht für sich!

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      • hanspeter@kriegtihrnicht.de'

        Hans Peter

        9. November 2013 at 22:38

        Wahnsinn, diese Argumentation. Wenn etwas erfolgreich ist, bedeutet es, dass es gut ist. Aids. Fremdenhass. RTL. Waffen. Amokläufer. Internetbetrüger. Das sind alles gute Sachen, weil sie ja erfolgreich sind.

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  5. MichaelUteSandrock@hotmail.com'

    Micha

    7. November 2013 at 11:17

    Homöpathische Globuli sind wirkungslos. Es ist die körpereigene Abwehr, die anspringt und dann wird den Globuli die wirkung zugeschrieben.

    Das habe ich auch immer wieder bei den kühen erlebt. Eine leichte Euterentzündung geht durch die körpereigene Abwehr wieder weg. Wenn wir Globuli einwerfen auch.

    Nur wenn es akut wird, dann bewirkebn die dinger garnichts. Das ist nur Blöff.

    Wobei man hibnter viele moderne Medikamente und deren nebenwirkung auch ein Fragezeichen machen muß.

    Wirkung verspreche ich mir mehr von frischem Obst und Gemüse. Was da drin ist, das wirkt. In manchen Obstsorten befinden sich bis zu 10000 krebsvorbeugende biochemische Verbindungen. Aufgrund der Macht von Big Farma sind solche Wahrheiten bei uns völlig unterbelichtet.

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    • khb.1@gmx.net'

      WhoKnows

      7. November 2013 at 12:15

      BigPharma hat mit Homöopathie nichts am Hut. Der homöopathie-affine Teil der Pharma-Lobby besteht zum größten Teil aus den kleinen Krautern und Naturstoffheinis

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  6. info@braenen.de'

    Rüdi

    7. November 2013 at 11:35

    Soso, die Besserung tritt also rein zufällig mit der Einnahme der Kügelchen ein…..Im Umkehrschluss gehen meine Kopfschmerzen also auch rein zufällig weg, wenn ich Aspirin einnehme….Einnahme und Besserung lassen sich also gut trennen. Schon klar. Seltsam, dass fast zeitgleich darüber diskutiert wird, psychisch erkrankten Menschen doch anstatt einer anständigen Therapie öfters mal ein Bier zu geben (kein Witz!!). Wir saufen uns die Welt gesund. Das ist doch mal ein Ansatz.

    Antworten
    • max@mustermann.de'

      Max

      7. November 2013 at 11:57

      Nö, im Aspirin sind nämlich nachweisbar Wirkstoffe drin, im Gegensatz zu Globuli, in denen sich nichts drin befindet. Wenn Sie nach Einnahme von Globuli auf einmal Besserung verspüren, ist das eine Leistung Ihres Gehirns und nicht der Globuli. Oder halt des Immunsystems, das die Krankheit schon besiegt hat.

      Antworten
  7. quietschbaer@yahoo.de'

    Syntheseclown

    7. November 2013 at 11:42

    Soweit ich weiß, wusste Hahnemann noch nichts von Globuli, aber das nur am Rande.

    Wenn die Verunreinigungen in den Wirkstoffträgern den Wirkstoff um das Vielfache übersteigen, erübrigen sich auch irgendwie Kombi-Medikationen. Die Homöopathie ist in der Pflicht, ihre Wirksamkeit zu beweisen. Das tut sie nicht und hat sie niemals. Damit erledigt sich jeder wissenschaftlicher Diskurs.

    Antworten
  8. khb.1@gmx.net'

    WhoKnows

    7. November 2013 at 11:58

    Der Streit wäre schnell beendet. Wer Homöopathie braucht und dran glaubt, kauft sie sich. Das Einzige, was mich an diesem Hokuspokus stört, ist, dass ich ihn mit meinen Krankenkassenbeiträgen mitfinanziere.

    Antworten
    • offen@web.de'

      Offen

      7. November 2013 at 12:15

      Andere stört es, dass (Lungen-)Krebstherapien für Raucher oder Rückenschulen für Sportmuffel bezahlt werden. Es gibt auch Menschen, die sich als Gesunde daran stören, überhaupt Krankenkassebeiträge zahlen zu müssen, mit denen die Behandlung von Kranken bezahlt werden.

      Antworten
      • khb.1@gmx.net'

        WhoKnows

        7. November 2013 at 12:29

        Es macht schon einen Unterschied, ob ich die Behandlung von Menschen mitbezahle, die aus welchen Gründen auch immer erkrankt sind, oder den Hokuspokus von irgend welchen Schamanen.

        Antworten
        • offen@web.de'

          Offen

          7. November 2013 at 13:35

          O.k.. Dann schlage ich vor, dass Sie sich eine Krankenkasse suchen, die keine Homöopathie bezahlt (lt. Focus online online aus 05/2013 zahlen nur 70% der Krankenkassen homöopatische Behandlungen).

          Antworten
    • cemfan@web.de'

      Fan

      7. November 2013 at 15:03

      Aha, sie kennen also eine gesetzliche Krankenkasse welche die Homöopathie bezahlt, können Sie mir diese verraten?
      Ich zahle seit Jahren die Kosten selbst und die Beiträge für die Kasse extra.

      Antworten
  9. khb.1@gmx.net'

    WhoKnows

    7. November 2013 at 12:02

    @Rüdi
    Im Vergleich mit Globuli hält die Wirkung von Aspirin aber jeder lege artis durchgeführten Doppelblindstudie stand – im Gegensatz zur Homöopathie, die das bisher noch nicht ein einziges Mal geschafft hat.

    Antworten
    • kontakt@ronny-richert.de'

      Ronny Richert

      7. November 2013 at 12:09

      Hallo,

      danke für ihren Kommentar, sie können hier auch direkt auf Kommentare antworten.

      Antworten
  10. offen@web.de'

    Offen

    7. November 2013 at 12:09

    z.B. beim Zahnen und gg. Beulen und blaue Flecken gibt es für unsere kleine Tochter Globulis, die ihr helfen. Bei 1-2 Jährigen hat das zweifellos auch nichts mit Placebo zu tun. Wie dem auch sei. Es gibt kein schwarz und weiß. Sowohl Schulmedizin als auch Homöopathie haben Grenzen. Ein guter Arzt wird weder das eine noch das andere ausschließen. Gut ist, was dem Patienten hilft.

    Antworten
    • khb.1@gmx.net'

      WhoKnows

      7. November 2013 at 12:27

      Zitat: „Bei 1-2 Jährigen hat das zweifellos auch nichts mit Placebo zu tun.“ Wenn Sie sich da mal nicht irren. Nachdem der Placeboeffekt schon bei Tieren nachgewiesen ist, dürfen Sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch annehmen, dass er bei 1-jährigen Kleinkindern genauso funktioniert.

      Antworten
    • a@a.aa'

      a

      7. November 2013 at 12:42

      Natürlich ist auch bei 1-2-jährigen, auch bei Säuglingen, ja sogar bei Tieren der Placebo-Effekt nachweisbar. Selbst der „Kluge Hans“ konnte ohne Globuli rechnen, nur weil er einen „guten“ Therapeuten bzw. Lehrer hatte. Seit damals traut kein ordentlicher Wissenschaftler einer Studie, die nicht doppelblind realisiert wurde.

      Antworten
      • offen@web.de'

        Offen

        7. November 2013 at 13:46

        Wenn Sie das zufriedener macht, ist eben alles Einbildung. Wenn mir ein homoöpatisches Mittel hilft, nehme ich es trotzdem und wenn nicht, dann eben nicht. Das muss jeder für sich entscheiden.

        Übrigens hilft bei mir Aspirin trotz tollster Studien gar nicht. Dolormin schon.

        Antworten
  11. rolando.schmoll@gmx.de'

    Rolando

    7. November 2013 at 14:10

    Homöopathie und Religion sind wirklich sehr ähnlich. Einige Diskussionen sind unheimlich ähnlich wie wenn ich mit meiner Mutter diskutiere ob beten hilft oder nicht. Ob ich bete oder Globuli einschmeiße die Wirkung ist exakt die gleiche. Zahllose Leute die nach einer Beule oder blauem Fleck gebetet haben können belegen dass das wirkt und die Beule / Fleck wie durch Magie verschwunden sind…
    Ich finde nur, es hat einen riesen Vorteil zu beten oder Globuli zu nehmen. Da beides neben der völligen Wirkungslosigkeit auch absolut keine Nebenwirkungen hat, verschafft man dem Körper etwas Zeit die Krankheit oder das Problem selbst zu bekämpfen was in der Regel ja auch geschieht. DAS ist wesentlich besser als sofort, wie es heute üblich ist mit einem Medikamenten Cocktail einzugreifen. Das was früher selbstverständlich war, bei einem kleinen Schnupfen „Tee“ zu trinken wird heute ersetzt durch Homöopathie und das ist immerhin wesentlich besser als Grippostat! Das Verrückte ist ja gar niemand mehr damit rechnet von selbst gesund zu werden 🙂 also sind es dann halt die Globuli… so what… kostet halt ein bisschen mehr als „Tee“ ist aber besser als ständig Tabletten einzuschmeissen …

    Antworten
  12. wachtl@gmx.info'

    Hans Dampf

    7. November 2013 at 16:04

    Die 100000 Dollar Belohnung von Prof. Dr. Edzard Ernst als Prämie für den Beweis der Wirksamkeit der Homöopathie warten seit Jahren auf ihre Abholung.

    Antworten

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