Landkreis Osnabrück: Hasenpest in Hilter ausgebrochen


In dem Landkreis Osnabrück ist die Hasenpest ausgebrochen. Nach aktuellen Angaben sollen vier Tiere betroffen sein. Bundesweit kam es in diesem Jahr bis heute zu 31 Fällen bei Tieren und bei 12 Menschen.

Im deutschen Landkreis Osnabrück ist die seltene Hasenpest ausgebrochen. Die Krankheit kann auch auf Menschen und andere Tiere übertragen werden, erklärte die zuständige Kreisverwaltung am Montag der laufenden Woche. Festgestellt worden war die seltene Krankheit bei zwei toten Hasen in der Stadt Hilter.

Personen können den gefährlichen Erreger durch den Kontakt mit Haut oder Schleimhaut, durch Einatmen von Staub oder Flüssigkeit oder auch durch den Verzehr infizierten und unzureichend erhitzten Fleisches aufnehmen, heißt es in einer Erklärung der Kreisverwaltung weiter.

Hunden und Katzen selten betroffen

Die Symptome sind allerdings davon abhängig, wo der Erreger in den Körper eindringt. In vielen Fällen komme es wenig später zu Fieber oder Schwellungen der Lymphknoten. Menschen und Haustiere sollten von Tierkadavern ferngehalten werden. In erster Linie Jäger sollten dann besonders vorsichtig sein.

In dem laufenden Jahr wurden laut Landkreis in ganz Deutschland bis heute 31 Fälle bei Tieren und 12 Fälle bei Menschen nachgewiesen. Hunde und Katzen scheinen gegenüber dem Erreger weitgehend resistent zu sein, sie werden nur in den seltensten Fällen krank, heißt es zum Abschluss der Mitteilung.

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