Burn-out, Depressionen und Stress: Patienten verwechseln oft Symptome


Viele Menschen in Deutschland leiden unter Stress, Burn-out und Depressionen. Doch viele Betroffene verwechseln Burn-out mit Depressionen, was oft zu einer falschen Behandlung führt. Bei falscher Behandlung kann aus einem Burn-out eine ausgewachsene Depression werden.

Schon seit Jahren mutieren Depressionen und Burn-out zur neuen Volkskrankheit. Potenzielle Patienten machen Tests in Zeitschriften oder im Internet. Obwohl in vielen Fällen eine Depression vorliegt, erzählen Patienten ihrem Therapeuten, sie hätten Burn-out. Experten zweifeln allerdings, dass Burn-out immer die richtige Diagnose ist.

Warnung vor Vermischung

Immer mehr Experten warnen zudem vor der Vermischung von Stress, Depressionen und Burn-out. Viele Patienten neigen dazu, ihrem Therapeuten von einem Burn-out zu erzählen, obwohl sie eigentlich unter einer Depression leiden. Dies hört sich in den meisten Fällen besser an, führt allerdings zur falschen Behandlung.

Burn-out, Stress und Depressionen sind unterschiedliche Erscheinungsformen. Ein Burn-out könnte sich allerdings zu einer Depression weiterentwickeln, wenn er nicht richtig behandelt wird. Depression ist die Aufgabe bzw. die absolute Hoffnungslosigkeit, Teilnahmelosigkeit, Erschöpfung, ein verzweifelter Affekt.

Burn-out hat viele Symptome

Gerade bei diesen Patienten ist es ein gewagtes Unterfangen ein Scherz zu machen. Gerade Patienten mit einer Depression wollen ihre Krankheit nicht wahr haben. Ein Burn-out resultiert nicht zwangsläufig aus einer schlechten Bezahlung im Job. Es geht den Mitarbeitern um Anerkennung und einem sicheren Arbeitsplatz. Dabei müssen sich Belohnung und Verausgabung die Waage halten.

Menschen die unter Burn-out leiden fühlen sich schlapp, müde, abgeschlagen. Zudem leiden sie unter innere Unruhe, Reizbarkeit, Nervosität, Aggressivität und innerer Gespanntheit. Zudem sollte man nicht vergessen, dass Burn-out nicht nur ein individuelles Problem ist, sondern auch immer ein Problem des Unternehmens.

Depressionen immer mit Zusatzdiagnose

Depressionen müssen auch immer mit einer Zusatzdiagnose versehen werden. Zum Beispiel: Problem mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung. Wer allerdings unter Stress leidet, unterliegt in der Regel hohen Reizen. Genau darauf reagiert dann der Körper: Der Betroffene wird von innerer Unruhe geplagt, von Versagungsangst und Leere.

Viele Patienten sagen dann auch: „Ich bin leer“. Stressauslöser sind dabei sehr unterschiedlich: Lärm, Hitze, Isolation und Konflikte. Der Körper reagiert darauf mit einem Dauerausstoß von Hormonen. Die dann allerdings nicht vollständig abgebaut werden können. Die Folgen können sehr vielfältig sein: Magengeschwüre, Sexualstörungen, Stoffwechselkrankheiten oder Herz- Kreislauf- Probleme.

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