Politiker fordern Beitragssenkung in der GKV wegen Milliardenüberschuss


Die Sozialkassen verfügen nach dem vergangenen Jahr über einen deutlichen Überschuss. Zusammen haben die Pflegeversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung einen Überschuss 33.6 Milliarden Euro. Aus diesem Grund fordern einige Politiker eine Beitragssenkung.

Die gesetzliche Krankenversicherung schwimmt im wahrsten Sinne des Wortes im Geld. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die gesetzliche Krankenversicherung einen Rekordüberschuss von 5 Milliarden Euro. Damit belaufen sich die Rücklagen nun auf 28 Milliarden Euro.

Absenkung auf 15,2 Prozent

Die Union und die FDP fordern deshalb eine Absenkung der Beiträge. So fordert die CDU die Sätze zur gesetzlichen Krankenversicherung bereits ab Juli dieses Jahres von 15,5 auf 15,2 Prozent zu senken. Eine Senkung ist nach Einschätzung vom stellvertretenden Vorsitzenden der Union- Bundesfraktion, Michael Fuchs, durchaus realistisch.

Wie das Bundesgesundheitsministerium in jüngster Vergangenheit erklärte, belief sich der Überschuss im vergangenen Jahr auf genau 5,07 Milliarden Euro. Aber nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung schwimmt im Geld, auch die Pflegeversicherung hat derzeit ein dickes Plus von genau 5,6 Milliarden Euro.