Studie der GKV: Weniger Krankenhäuser geschlossen als gedacht


Die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland wollen offensichtlich in naher Zukunft ein Mediziner- Ranking einführen, was auch der normale Verbraucher versteht. Des Weiteren erklärt die aktuelle Studie der GKV, dass in der Vergangenheit deutlich weniger deutsche Krankenhäuser geschlossen werden mussten, als von dem Statistischen Bundesamt errechnet.

Am heutigen Dienstag wurde die neue Studie der gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht. Allerdings sorgte die neue Studie in diesem Jahr für mächtig Aufregung. So fordert die gesetzliche Krankenversicherung ein Ärzte- Ranking. Allerdings geht die gesetzliche Krankenversicherung auch davon aus, dass weniger Krankenhäuser geschlossen werden müssen.

Für das Ärzte- Ranking, wie es die gesetzlichen Krankenkassen fordern, sollen Qualitätsberichte über Arztpraxen aufgearbeitet werden, die auch für den normalen Bürger verständlich sein sollen. Allerdings gibt es auch positives für Ärzte und Klinikpersonal. So mussten wohl deutlich weniger Krankenhäuser geschlossen werden als angenommen.

Nur kleine Kliniken betroffen

Das statistische Bundesamt hat in einer aktuellen Studie ermittelt, dass zwischen den Jahren 2003 und 2012 204 Krankenhäuser geschlossen werden mussten. Doch nach Ansicht der gesetzlichen Krankenversicherung waren es im gleichen Zeitraum gerade mal 74 Krankenhäuser. So sind einige Krankenhäuser von anderen Trägern übernommen wurden.

Bei den Schließungen handelte es sich um kleine und kleinste Krankenhäuser. Diese befanden sich zudem in Ballungszentren und standen auch in Konkurrenz zu größeren Kliniken. Öffentliche Träger und Politiker haben allerdings Hemmungen Krankenhäuser zu schließen, in erster Linie wegen wahlstrategischen Gründen.

Regionale Versorgung für Krankenkassen zweitrangig

Gerade dadurch entstanden Strukturrisse am Markt. Zudem gibt es durch zu viele Marktteilnehmer auch dauerhaft zu hohe Verluste. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisierte die Aussagen der gesetzlichen Krankenversicherung. Der Bericht zeige wieder einmal nur, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur an Kostensenkung interessiert sind.

Im Gegensatz dazu zeigen die Krankenkassen immer wieder, dass ihnen die regionale Versorgung der der Menschen nur zweitrangig ist. Allerdings ist es auch richtig, dass Strukturanpassungen finanzielle Unterstützung bedürfen.

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