Über die Missverständnisse der Forschung: Sind Impfungen nun wirksam oder gefährlich ?


In den letzten Jahrzehnten haben widersprüchliche Berichte Verwirrung über die Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungen verursacht. Die verschiedenen Informationen haben zu Unrecht Befürchtungen und Missverständnisse in Bezug auf Impfungen hervorgerufen. Das Gefühl des Zweifels und der Besorgnis hat viele Eltern dazu bewogen, von der Impfung ihrer Kinder abzusehen.

Richard A. Baltisberger, M. D., der Oberarzt der Kinderheilkunde am ‚Licking Memorial Hospital‘ ist, unterrichtet häufig Eltern und Betreuer über den pädiatrischen Nutzen der Impfungen und stellt dokumentierte Forschung zur Verfügung, um Missverständnisse zu zerstreuen. Zum einen geht es um die Frage, ob Impfungen gegen Viren oder Infektionen wirksam sind.

„Wenn Sie sich die Statistiken vor und nach der Erfindung der Impfungen anschauen würden, sanken die Zahlen der Infektionen. Es steht außer Frage, dass diese Impfungen wissenschaftlich gesehen funktionieren „, erklärte Dr. Baltisberger. Vor Impfungen konnten viele Menschen, bei denen Krankheiten wie Grippe, Masern und Hepatitis B diagnostiziert wurden, die Symptome nicht überwinden, und in vielen Fällen führten sie zum Tod. Aber heute ist die Sterblichkeitsrate solcher Krankheiten entweder nicht existent oder enorm niedrig.“

Unter den Kindern, die von 1994 bis 2013 geboren wurden, hatte die Impfung 322 Millionen Krankheiten, 21 Millionen Krankenhauseinweisungen und 732.000 Todesfälle verhindert, schätzt die Centers for Disease Control and Prevention (CDC).

Craig Cairns, M. D., LMHS Vizepräsident für medizinische Angelegenheiten, äußerte sich besorgt über medizinische Studien, die fälschlicherweise behaupten, dass die Antigene in Impfstoffen die zur gleichen Zeit verabreicht werden, das Immunsystem überwältigen. Antigene – Stoffe, die den Körper zur Bildung von Antikörpern veranlassen – sind im Kampf gegen Infektionskrankheiten notwendig.

„Die Gerber-Klinik für Infektionskrankheiten stellte fest, dass es heute weniger immunologische Komponenten in den Impfstoffen gibt als in den 1980er Jahren, im Vergleich von mehr als 3.000 Komponenten  zu weniger als 200 Komponenten im Jahr 2009 „, sagte Dr. Cairns.

Darüber hinaus wurden in einer CDC-Studie im Jahr 2013 1.047 Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren getestet, die 7.266 Antigene, 8.127 Antigene und 10.341 Antigene im Alter von 7,12 bzw. 24 Monaten erhielten. Dies sollte herausstellen, ob das Immunsystem der Kinder durch eine höhere Dosis Antigene im Vergleich zu einer kleineren Dosis Antigene negativ beeinflussen würde. Die Studie kam zu dem Schluss, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Antigene, die über Impfstoffe in den ersten beiden Lebensjahren verabreicht wurden, und einer negativen Auswirkung auf das Immunsystem gibt. Interessanterweise fand die Studie heraus, dass die Kinder die die meisten Antigene erhielten, in Aufmerksamkeits- und Exekutivfunktionen bessere Ergebnisse zeigten als diejenigen, die weniger Antigene erhielten.

Viele Eltern vermeiden Impfungen bei ihren Kindern aufgrund einer medizinischen Studie, die herausstellt, dass Impfstoffe zu Autismus bei Kindern führen kann. Dieses Missverständnis stammt von einem diskreditierten Arzt, der seinen Arzttitel inzwischen verloren hat. Der ehemalige Arzt erklärte, dass der MMR-Impfstoff eine Darmentzündung verursacht habe, die zu einer Verlagerung bestimmter Proteine in den Blutkreislauf führte, was die Gehirnentwicklung bei Kleinkindern beeinträchtigte. Dieser Bericht wurde wiederholt in der medizinischen Literatur diskreditiert und seine Ergebnisse wurden nicht nur als ungültig, sondern auch als betrügerisch genannt, deshalb wurde der Bericht aus öffentlichen Aufzeichnungen im Jahr 2010 gelöscht. Bis heute gibt es keine wissenschaftlichen Belege für diese Theorie, doch es gibt zahlreiche Studien, die diesen Behauptungen widersprechen.

„Es gibt keine Beweise, der irgendeinen Impfstoff mit Autismus bei Kindern  in Verbindung bringt, „sagte Dr. Baltisberger. „Viele Studien belegen jedoch, dass Impfstoffe keinen Autismus verursachen.“

So führte die CDC (Centers for Disease Control and Prevention) 2013 beispielsweise eine weitere Studie zur Analyse von Impfstoffen und der Antigene der Impfstoffe durch. Die Antigene wurden über die ersten zwei Lebensjahre jedes Kindes beobachtet. Die Studie beobachtete Kinder, die Autismus hatten, und diejenigen, die kein Autismus hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Gesamtmenge der Antigene in den Körpern der Kinder die gleiche war, d. h. es gab keine Korrelation zwischen Impfstoffen und Autismus.

Obwohl viele Krankheiten rückläufig durch die Erfindung von Impfstoffen geworden sind, kann es ebenso gut sein, dass ein Kind auch ohne ordnungsgemäße Impfung gefährliche Viren, überleben kann.

Wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich Impfungen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder Kinderarzt für weitere Informationen.

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