Britische Studie: Warum es bei jungen zu mehr Totgeburten kommt


Wissenschaftler aus Großbritannien haben sich mit Fehlgeburten im fortgeschrittenen Verlauf einer Schwangerschaft beschäftigt. Sie fanden im Rahmen einer Studie einen Zusammenhang zwischen Fehlgeburten und Geschlecht.

Eine Studie aus Großbritannien hat sich mit dem Risiko, im späteren Verlauf einer Schwangerschaft eine Fehlgeburt zu erleiden, auseinandergesetzt. Die britischen Wissenschaftler hatten 30 Millionen Geburten auf der ganzen Welt überprüft und dabei festgestellt, dass zwischen dem Geschlecht eines Fötus‘ und Fehlgeburten ein Zusammenhang besteht.

100.000 Totgeburten pro Jahr

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass bei männlichen Föten das Risiko einer Fehlgeburt um zehn Prozent höher ist als bei weiblichen Nachwuchs. Das entspricht etwa 100.000 Totgeburten pro Jahr. Warum das Risiko für männliche Föten größer ist, konnte bis zum heutigen Tage noch nicht herausgefunden werden.

„Fehlgeburten kommen deutlich öfter vor, sogar in reichen westlichen Ländern, die über ein gutes Gesundheitssystem verfügen, alleine in Großbritannien elf Fehlgeburten pro Tag“, erklären die Wissenschaftler in ihrem Bericht. Wenn herausgefunden werde, warum das Risiko für männliche Föten größer ist, könne das der erste Schritt zur Entwicklung neuer Vorsorge-Möglichkeiten sein, so die Wissenschaftler zum Abschluss.

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