Studie: Maenner sollen Schuld an Menopause sein


Wissenschaftler haben jetzt eine These ausgestellt, dass Männer an der Menopause der Frauen schuld sein sollen, in dem sie sich in der Vergangenheit immer wieder bewusst für deutlich jüngere Frauen entscheiden haben. Allerdings hätte die Menopause auch die Männer treffen können.

Es ist ja bekannt, dass sich Männer im Alter gern mal zu deutlich jüngeren Frauen hingezogen fühlen. Wissenschaftler haben jetzt die These ausgestellt, dass diese Männer Schuld an der Menopause sein sollen. Der Hang mancher Männer zu deutlich jüngeren Frauen soll also im Laufe der Evolution zum Ende der Unfruchtbarkeit älterer Frauen geführt haben.

Menopause signalisiert Ende der Fruchtbarkeit

Auf alle Fälle sollen sie dazu beigetragen haben, dass ältere Frauen eine deutlich geringe Chance haben sich noch zu vermehren. Unter Umständen könnten bei diesen Frauen auch Mutationen hervorgerufen wurden sein, die die Fruchtbarkeit herabsenken. Diese könnte letztendlich dann zur Menopause geführt haben, so die Forscher weiter.

Die Menopause, also die letzte Menstruation, signalisiert bei der Frau das Ende ihrer Fruchtbarkeit. Dass diese Frauen trotzdem noch weiterleben, ist eine Eigenschaft, die fast nur bei Menschen zu beobachten ist. Nur bei Walen und Schimpansen in Gefangenschaft konnte dies ebenfalls festgestellt werden.

Verschiedene Ansätze für Menopause

Wie die Wissenschaftler betonten, gibt es unterschiedliche Ansätze warum die Menopause bei Frauen eintritt, doch keine dieser Ansätze sei befriedigend, so die Forscher in ihrem Bericht, der im „PLOS Computational Biology“ veröffentlicht wurde. Die gängigste These sie derzeitig die „Großmutter-Hypothese“. Demnach werden ältere Frauen unfruchtbar, damit sei beim Aufziehen der Enkelkinder helfen können.

Der These zufolge soll das die Gesamtfitness, also die Weitergabe des Erbguts stärken, wie es in dem Bericht weiter heißt. Bei der Ausarbeitung dieser These führten die Wissenschaftler unterschiedliche Computersimulationen mit einer Modelpopulation aus gleichvielen Frauen und Männern durch. Dabei berücksichtigten sie verschiedenste Erbgutveränderungen.

Menopause hätte auch Männer treffen können

Entscheiden sich in dem Model die Männer häufig für jüngere Frauen, so häuften sich die frauenspezifischen unfruchtbarmachenden Mutationen. Allerdings hätte die Menopause auch die Männer treffen können. Hätten sich in der Vergangenheit ältere Frauen für jüngere Männer entscheiden, wären bei den Männern die Mutationen ausgetreten.

Die Menopause tritt bei den Frauen im Durchschnitt um das 50. Lebensjahr auf. Die Wechseljahre läuten die Menopause ein und dauern auch danach noch weiter an. In dieser Zeit verändert sich der Hormonhaushalt der Frau maßgeblich. Das Östrogen sinkt in Folge dessen stark ab. Anzeichen für die Wechseljahre können zum Beispiel Stimmungsschwankungen, Hitzewallungen und Schweißausbrüche sein.

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