Studie: Coronavirus im Kot von Fledermäusen gefunden


Der Coronavirus treibt bereits seit September letzten Jahres sein Unwesen im Nahen Osten. Nun sind Forscher dem Ursprung des Virus ein Stück näher gekommen. So fanden sie einen identischen Virus im Kot von Fledermäusen.

Bis heute sind bereits knapp 50 Personen an dem mysteriösen Coronavirus gestorben. Nun sind Forscher dem Ursprung des Virus offensichtlich einen Schritt näher gekommen. Wie eine US- amerikanische Studie jetzt herausgefunden haben will, könnten Fledermäuse eine wichtige Rolle bei der Übertragung des Virus spielen.

Virus im Fledermauskot gefunden

Das Virus ist zurzeit vor allem im Nahen Osten zu finden, wo auch die 50 Menschen dem Virus zum Opfer fielen. Wie die Wissenschaftler in ihrem Bericht erklärten, hätten sie im Fledermauskot einen Virus gefunden, das genetisch 100 prozentig mit dem beim Menschen festgestellten Coronavirus MERS übereinstimmt.

In der Vergangenheit waren schon ähnliche Vieren entdeckt wurden, aber keines stimmt zu 100 Prozent mit dem beim Menschen gefundenen Coronavirus überein. Das besagte Virus wurde zum ersten Mal im September des vergangenen Jahres bei einem Patienten mit einer schweren Atemwegsinfektion nachgewiesen.

Übertragung auf den Mensch unwahrscheinlich

Die Krankheit weißt viele Ähnlichkeiten mit der Krankheit SARS auf, die vor etwa 10 Jahren vor allem in Asien wütete. Bis zum heutigen Tage wurden genau 96 Fälle von MERS gemeldet, 47 Menschen starben bis heute an dem Virus. Der Infektionsherd des Coronavirus wird in Saudi- Arabien vermutet, genau dort hielten sich auch die Fledermäuse auf.

Allerdings gibt es bis heute keine Hinweise darauf, dass Fledermäuse das Virus auf den Menschen übertragen würden. Möglicherweise sind Fledermäuse ein Teil der Infektionskette.

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