Studie: Coole Teenager haben es als Erwachsene schwerer


Cool sein ist nicht von Dauer und auch schlecht für das weitere Leben, wie US- Forscher in einer Studie bewiesen haben. So verfielen coole Teenager im späteren Leben öfter den Drogen und dem Alkohol und schlugen nicht selten eine kriminelle Laufbahn ein.

Als Teenager gibt es ja eigentlich nichts wichtigeres, als cool zu sein, aber Vorsicht, wer zu cool ist, tut sich und seinem Leben keinen Gefallen, das haben US- amerikanische Wissenschaftler im Rahmen einer Studie herausgefunden. Die Wissenschaftler haben in ihrer Studie 184 junge Menschen über einen Zeitraum von 10 Jahren begleitet.

184 Teenager über 10 Jahre begleitet

Da haben Teenager, die in jungen Jahren als besonders cool galten, in ihrem späteren Leben deutlich größere Probleme, als ihre Mitschüler, die nicht so cool waren. Im Alter von 23 Jahren hatten die coolen Testpersonen größere Probleme mit Alkohol und Drogen. Zudem war die Wahrscheinlichkeit größer kriminell zu werden und sozial weniger kompetent zu sein.

Die Wissenschaftler untersuchten über einen Zeitraum von 10 Jahren 184 Jugendliche. Die entsprechenden Daten stammen aus Befragungen der Teenager selbst, als auch von ihren Freunden und Eltern. Als besonders cool galten die Teenager, die besonders früh eine Beziehung hatten, sich durch kleinere kriminelle Handlungen auffielen oder mit attraktiven Gleichaltrigen abhingen.

Häufiger Alkohol und Drogen

In einem Alter von 23 Jahren war von dem Cool sein aber nicht mehr viel übrig, wie die Wissenschaftler in ihrem Bericht schreiben. Die Wissenschaftler vermuten, dass diese Menschen über die Jahre hinweg ein extremes Verhalten entwickeln, um auch weiterhin anerkannt zu bleiben.

Infolge dessen gerieten diese Menschen immer öfter mit dem Gesetz in Konflikt und konsumierten häufiger Alkohol und Drogen, als Teenager, die weniger unter Druck standen, so die Wissenschaftler zum Abschluss.

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