Schnarchende Schwangere entbinden öfter per Kaiserschnitt


Baby BlocksIn Deutschland kommen immer mehr Babys per Kaiserschnitt zur Welt, weil eine normale Geburt zu riskant wäre. US- amerikanische Wissenschaftler haben nun einen Zusammenhang zwischen Kaiserschnitt und schnarchenden Schwangeren nachgewiesen. Zudem kommen die Babys von schnarchenden Schwangeren auch früher und mit geringeren Gewicht zur Welt.

Immer mehr Schwangere entscheiden sich für einen Kaiserschnitt, doch offensichtlich gibt es auch einen Zusammenhang zwischen schnarchenden Schwangeren und Geburten per Kaiserschnitt. Wie eine aktuelle Untersuchung ergab, entbinden schnarchende Schwangere häufiger per Kaiserschnitt, als Schwangere die nicht schnarchen. Zudem bringen schnarchende Schwangere öfter Kinder mit geringerem Gesicht zur Welt.

Wie US- amerikanische Wissenschaftler in einer Studie mitteilten, ist die Wahrscheinlichkeit bei schnarchenden Schwangeren höher ein Baby per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen. Die Wissenschaftler hatten im Rahmen ihrer Studie 1673 Schwangere zwischen den Jahren 2007 und 2010 untersucht.

33 Prozent höheres Risiko

Wie die Forscher in dem Fachjournal „Sleep“ berichten, gibt es bei werdenden Müttern, die mindestens drei Mal pro Woche schnarchen, eher Komplikationen, die eine natürliche Geburt riskant machen.

Zudem ist das Risiko für schnarchende Schwangere um gut 33 Prozent höher, ihr Kind mit einem geringeren Gewicht zur Welt zu bringen, als Babys im gleichen Alter von nichtschnarchenden Müttern. Außerdem war das Risiko bei Frauen die vor und während der Schwangerschaft schnarchten am höchsten, dass es zu einer Risikogeburt kommt.

Geringeres Gewicht der Neugeborenen

Weniger oft tritt das Problem der Kaiserschnitte und Babys mit geringerem Gewicht bei Schwangeren auf, die erst während der Schwangerschaft das Schnarchen begonnen haben. Schnarchen ist in Deutschland ein weitverbreitetes Problem. Nach Einschätzungen von Experten schnarchen aber deutlich mehr Männer als Frauen.

So sollen etwa 840.000 Frauen und etwa 1,5 Millionen Männer zwischen 30 und 60 Jahren in Deutschland regelmäßig schnarchen. Dadurch werden immer wieder Atemstillstände verursacht, in der Fachsprache wird dies auch Schlafapnoe genannt. Dadurch sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut, wodurch es zu einer schlechteren Entwicklung der Neugeboren kommt.

Ein Kommentar
  1. profi2011@outlook.com'

    Schnarchen Hasserin

    25. Dezember 2013 at 22:58

    Danke für den Bericht zum Thema Schnarchen. Das ganze ist wirklich sehr informativ aber auch besorgniserregend. Mich würde mal interessieren, ob das Risiko minimiert wird, wenn man Mittel gegen Schnarchen benützt, also zum Beispiel eine Gaumenspange oder Schnarchschiene.

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